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Blumengroßhandel Ziencz: Umschlagplatz für viele Läden

Prima Klima Blumengroßhandel Ziencz: Umschlagplatz für viele Läden

Ludwig-Erhard-Straße 7: In den ersten Jahren floss dort viel Schweiß. Später dröhnten Motoren auf. Heutzutage gleicht ein Teil der ehemaligen Tennishalle und späteren Kartbahn in Gieboldehausen einem Tropenhaus. Einen Umschlagplatz für Topfpflanzen betreibt Familie Ziencz im Gewerbegebiet der Fleckengemeinde: einen Blumengroßhandel.

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Familienbetrieb: Heidrun und Gerhard Ziencz mit Sohn Andreas.

Quelle: Thiele

Gieboldehausen. Rund um die Uhr herrscht Betrieb. Nachts werden in der 2500 Quadratmeter großen   Halle Blumen und Pflanzen angeliefert, zum Teil aus dem europäischen Ausland, früh morgens schon wieder ausgeliefert. Viele Läden der Region im Umkreis von rund 100 Kilometern werden von Gieboldehausen aus beliefert. Frische ist oberstes Gebot.

„Dass ich hier einmal geschäftlich tätig sein würde, daran hätte ich im Traum nie gedacht“, sagt Firmenchef Gerhard Ziencz. Gern erinnert er sich an die Zeit, als er noch seinem Hobby in der Gieboldehäuser Tennishalle nachging. „Auf Platz eins habe ich oft gespielt“, sagt  der Inhaber im lichtdurchfluteten Teil des Hallenkomplexes.

„Ein freitragendes Gewächshaus mit 36 Metern Spannbreite – so etwas gibt es weit und breit nicht“, erklärt Ziencz und freut sich über die Bedingungen für die Blumen und Pflanzen, die dort zwischenlagern. „Hier herrscht ein prima Klima“, sagt Ziencz. „Die warme Luft steigt nach oben, die kühle Luft bleibt unten –   ideal für die Blumen“.

Seit 2000 in Gieboldehausen

Seit 38 Jahren gibt es den Blumengroßhandel, den Ziencz und Ehefrau Heidrun, eine gebürtige Gieboldehäuserin, führen. Bis zum Jahr 2000 war der Firmensitz in Bilshausen, wo die Familie einschließlich Sohn Andreas nach wie vor zu Hause ist. Der 32-jährige Betriebswirt will das Unternehmen übernehmen.

Seit dem Jahr 2000 ist der Blumengroßhandel in Gieboldehausen ansässig.  Gerhard und Heidrun Ziencz erwarben den Komplex an der Ludwig-Erhard-Straße einschließlich der 1986 errichteten Tennishalle und bauten entsprechend um. Im Trockenen kann die An- und Auslieferung der Blumen erfolgen. Die Rampen für das Beladen der Transportfahrzeuge sind in die Halle integriert.

25 Mitarbeiter einschließlich Teilzeitkräfte gehören zum Stamm des Unternehmens. Viele von ihnen seit langem, beispielsweise Karl-Heinz Rotter aus Nörten-Hardenberg. Nach 20 Jahren wurde der Verkaufsfahrer kürzlich in den Ruhestand verabschiedet. Marianne Fahlbusch arbeitet auch schon seit 30 Jahren im Betrieb. „Ich kann ohne Blumen nicht sein“, sagt die Bilshäuserin.

„Ständig am Ball bleiben“, gibt Firmenchef Ziencz  eines der Erfolgsrezepte des Blumengroßhandels wieder. Schon 1993 sei im Betrieb EDV eingeführt worden, berichtet Ziencz. „Im immer härter werdenen Markt muss man sich schon behaupten.“

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