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Boulodrome in Mingerode nimmt Formen an

Idee vom Lindenblütenfest Boulodrome in Mingerode nimmt Formen an

In der Lindenallee in Mingerode entsteht zurzeit ein kleines Stück Frankreich. Zwei Bouleplätze werden gebaut, eine Idee vom Lindenblütenfest in die Tat umgesetzt.

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Legen sich in der Lindenallee ins Zeug: Mitarbeiter der GAB bauen in Mingerode zwei Bouleplätze.

Quelle: Lüder

Mingerode. Zehn Teilnehmer einer Arbeitsgruppe der Gesellschaft für Arbeits- und Berufsförderung (GAB) in Duderstadt richten die Plätze ein. Die Männer und Frauen wollen nach längerer Arbeitslosigkeit wieder Fuß im Berufsleben fassen und qualifizieren sich als Gartenbauhelfer. GAB-Dozentin Anja Belz begleitet das Projekt samt Arbeiten am Boulodrome, wie diese Art Bouleplätze in Frankreich bezeichnet werden. „Die Mitarbeiter sind sehr engagiert“, berichtete die Bauleiterin beim Ortstermin am gestrigen Dienstag in der Lindenalle.

A. Belz

A. Belz

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„Die Arbeit macht Spaß“, freute sich Siegfried Wehe. Der 56-jährige Dachdecker aus Göttingen war fünf Jahre ohne Job und  möchte künftig im  Landschaftsbau arbeiten. Rund eine Woche lang haben der Handwerker und Kollegen in der Lindenallee zugepackt, mehrere Schichten Kies in die jeweils drei Mal zwölf Meter großen Boule-Felder geschaufelt und festgerüttelt. Schließlich wurden die Plätze mit geschälten Eichenbalken eingefasst.

S. Wehe

S. Wehe

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Als sinnvolles und kostensparendes Projekt bezeichnet Mingerodes Ortsbürgermeister Manfred Görth (CDU) den Arbeitseinsatz des GAB-Teams in der Lindenallee. Lediglich rund 1500 Euro seien dem Ortsteil Mingerode an Materialkosten für die Bouleplätze entstanden. Von der Sielmann-Stiftung seien die Eichenbalken gespendet worden. Auch der Kulturverein habe sich finanziell an der Herstellung der Freizeitanlage beteiligt. Der städtische Bauhof habe sich mit technischer Ausrüstung eingebracht.

M. Görth

M. Görth

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„Die Lindenallee ist mit das Schönste, was wir im Ort haben“, stellte Görth zum Ende der Arbeiten am „Mehrgenerationen-Treffpunkt“ fest. Aus dem Workshop beim Lindenblütenfest seien noch viele weitere Ideen hervorgegangen, die nach und nach verwirklicht werden sollten. Wann und in welcher Form die Bouleplätze in Betrieb genommen werden, darüber soll der Ortsrat am heutigen Mittwoch entscheiden. In frühestens zwei bis drei Wochen könne das erste Mal gespielt werden, erläuterte  Bauleiterin Belz.

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