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Näder-Pläne finden breite Zustimmung

Brauerei und See für Duderstadt Näder-Pläne finden breite Zustimmung

Ob es um sein Privatleben, das Unternehmen oder Projekte in der Region geht: Was immer Ottobock-Chef Hans Georg Näder sagt, macht und tut - hohe Aufmerksamkeit ist ihm gewiss. Das ist auch bei seinen Plänen für das Duderstädter Schützenhaus nicht anders.

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Quelle: ku

Duderstadt. Obwohl noch keinerlei Details bekannt sind, wird Näders Vorhaben am Schützenplatz in den sozialen Medien auf und ab diskutiert. Der Gedanke, das Schützenhaus zu erwerben, abzureißen und durch eine Braustätte samt Event- und Verkostungsspace, kombiniert mit Café, Biergarten und künstlich angelegtem See hinter dem Schützenplatz zu ersetzen, findet auf der Tageblatt-Facebookseite breite Zustimmung. In den Chor der mehr oder weniger anonymen Kommentare mischen sich aber wie immer auch kritische Töne, dumme Sprüche, Besserwisserei, Lobhudelei und Sozialneid. Seine Pläne für das Areal am Schützenplatz, die er mit Architekt Michael Schmutzer umsetzen möchte, will Näder am Freitag, 14. Juli, im Verwaltungsausschuss der Stadt Duderstadt vorstellen. In dem zehnköpfigen Gremium sind alle Ratsparteien vertreten. Über Bürgermeister Wolfgang Nolte hinaus stellt die CDU fünf der neun stimmberechtigten Mitglieder. Lediglich beratendes Mitglied ist Thorsten Feike, der wie Näder der FDP angehört.

Auch beim Königsessen der Schützengesellschaft Duderstadt in der Eichsfeldhalle sorgten die Näder-Pläne für Gesprächsstoff. "Wir können nur hoffen, dass es auch etwas wird, sagte Ehrenvorstandsmitglied Wilfried Lühe, nimmt aber "ganz stark an, dass sich etwas tun wird". Für das Schützenwesen bedeute das Projekt sehr viel: "Wir hätten endlich wieder ein festes Haus, in dem wir Bälle feiern können." Das Vorhaben würde dazu beitragen, die Attraktivität von Duderstadt zu erhöhen und biete die Chance, auch andere größere Veranstaltungen in Duderstadt auszurichten.

"Hut ab, super Idee"

"Ich finde das super!", schreibt auf der Tageblatt-Facebookseite Franziska Burstyn. Das Schützenhaus habe die besten Zeiten hinter sich, eine neue Braustätte könne "Heimatliebe"-Bier in größeren Mengen produzieren und auch noch Arbeitsplätze schaffen. "Duderstadt wird auf jeden Fall aufgewertet", meint auch Karin Adler. Näder könnte sein Geld schließlich auch woanders investieren. "Hut ab, super Idee", schreibt Simon Scharenberg: "Was die Stadt versaut hat, wird endlich wieder gut." "So einen Investor hätten wir auch in Herzberg gebrauchen können", merkt Andreas Maaß an. Von "sehr cool" über "großartig" bis "Ich bin begeistert" reichen weitere Kommentare. In Nostalgie schwelgt Godehard Germerott ("Danke, Hans Georg, du hast mich erhört"), der sich an ein Nektar-Konzert im Schützenhaus erinnert. Andere scheinen Näder als Mäzen und Mädchen für alles zu betrachten, verweisen auf Projekte, die sie für wichtiger halten, bringen die geschlossene Entbindungsstation und das marode Hallenbad ins Spiel. "Der soll mal lieber 'ne geile Disco her aufbauen", postet Marcel Napp. Kräftig Gegenwind bekommen Kommentare wie "eine Stadt kriecht für eine Person". "Wenn der Duderstädter nix mehr zu meckern hat, isser tot", weist Armin Waldschmidt hämische Anmerkungen zurück. "Ohne Näder wäre Duderstadt nicht das, was es jetzt ist", meint Patrick Kolbe, "Es liegt an uns, das Beste daraus zu machen", Kathy Scarlett Zie-Mann.  

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