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Bürgermeister Georg Freiberg tritt zurück

Gesundheitsgründe Bürgermeister Georg Freiberg tritt zurück

Vor 50 Jahren ist er in die Junge Union eingetreten, war jahrzehntelang CDU-Kommunalpolitiker auf Samtgemeinde-Ebene und in seinem Heimatort Wollbrandshausen, seit 2001 als Gemeindebürgermeister: Georg Freiberg (69) zieht sich aus gesundheitlichen Gründen von der politischen Bühne zurück. Sein Augenleiden hat sich zunehmend verschlimmert.

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Gibt Amt ab: Georg Freiberg.

Quelle: Thiele

Wollbrandshausen. Überraschend kommt der Schritt für den Gemeinderat nicht. Dort hatte Freiberg bereits im November angekündigt, aufhören zu wollen. Das Bürgermeister-Amt in Wollbrandshausen hat Freiberg zum Jahreswechsel niedergelegt, bleibt aber noch Ansprechpartner, bis ein Nachfolger bestimmt ist.

Wer das wird, muss die Wollbrandshäuser CDU, deren Ortsverband-Vorsitz Freiberg im Lauf des Jahres ebenfalls abtreten will, noch klären. In der Gemeinderatssitzung am Dienstag, 22. Januar, um 19.30 Uhr im  Dorfgemeinschaftshaus soll  dann ein neuer Bürgermeister vereidigt und Freiberg verabschiedet werden.

Da er nach 40 Jahren auch sein Mandat im Gemeinderat niedergelegt hat, rückt Jürgen Diederich (CDU) nach. Im Gemeinderat ist die CDU mit sieben, die SPD mit zwei Mandatsträgern vertreten. Erster Stellvertreter des Bürgermeisters ist Heike Bodmann (SPD), zweiter Stellvertreter und Verwaltungsvertreter Freibergs Sohn Thorsten  (CDU).

Georg Freiberg ist gebürtiger Wollbrandshäuser. Vor fünf Jahren ist der gelernte Landwirt und Werkzeugmacher, der später auf Nähmaschinenmechaniker umschulte, in Rente gegangen.  Bis zur Kommunalwahl vor zwei Jahren war Freiberg 35 Jahre lang im Rat der Samtgemeinde Gieboldehausen vertreten, hat dort unter anderem den Feuerwehr- und Schulausschuss geleitet, ist nach dem Parteiaustritt von Dietmar Ehbrecht zum stellvertretenden Samtgemeinde-Bürgermeister gewählt worden und war 33 Jahre lang Sicherheitsbeauftragter der Feuerwehr.

Bevor er in seiner Heimatgemeinde Wollbrandshausen das Bürgermeisteramt antrat, war Freiberg dort 20 Jahre lang stellvertretender Bürgermeister – unter seinen Vorgängern Joachim Rudolph und Josef Rudolph.

Als wichtigste Projekte seiner mehr als elfjährigen Amtszeit nennt Freiberg den Aufbau der Bioenergie-Genossenschaft Wollbrandshausen-Krebeck samt Nahwärmenetz, den Anschub der Dorferneuerung und den Breitbandausbau, der in Bälde noch einmal verbessert werden soll. Im Aufsichtsrat der Bioenergie-Genossenschaft bleibt Freiberg, der auch stellvertretender Vorsitzender des Abwasserverbandes Seeburger See ist, weiter vertreten.

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