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Bunter Zug durch die Geschichte des Eichsfelds

Eichsfeldtage in Worbis Bunter Zug durch die Geschichte des Eichsfelds

Mehr als 120 Gruppen, darunter Trachten- und Schützenvereine sowie acht Musikkapellen, haben in Worbis Brauchtum bunt präsentiert und Tradition fröhlich erlebbar gemacht. Der große Festumzug war Höhepunkt der Eichsfeldtage.

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Präsentieren Tradition und Brauchtum bunt und fröhlich: Trachtengruppen ziehen bei strahlendem Sonnenschein durch Worbis.

Quelle: MW

Worbis. Die Geschichte des Eichsfelds, von den Kreuzrittern im Mittelalter bis zur modernen Feuerwehr, wurde dargestellt.

Die Straßen waren dicht gesäumt von tausenden Zuschauern, die Reitern und Kutschen, Müllern, Bäckern und Zimmerleuten, Mönchen und Brauherren, Henkern und Pestkranken, Tanzgruppen und Blumenmädchen zujubelten. Verbände und Vereine, Amts- und Würdenträger marschierten mit. Nach dem Umzug wurde auf dem Klostergelände mit Teilnehmern und Gästen gefeiert.

Mit einem Festakt in der Ohmberghalle hatte am Sonnabend Gerold Wucherpfennig als Vorsitzender des Heimat- und Verkehrsverbands Eichsfeld (HVE) die 27. Eichsfeldtage eröffnet. Die Veranstaltung  wird alle zwei bis drei Jahre vom HVE ausgerichtet.  „Zum achten Mal finden die Eichsfeldtage nach der Öffnung der innerdeutschen Grenze statt, und zum ersten Mal in Worbis“, erläuterte Wucherpfennig, der dem thüringischen Ort zum 850-jährigem Geburtstag gratulierte, der bereits am Freitag ausgiebig gefeiert wurde. Gerd Reinhardt (CDU), Bürgermeister der Stadt Leinefelde-Worbis, freute sich, die 850-Jahr-Feier im Rahmen der Eichsfeldtage begehen zu können und begrüßte die zahlreichen Gäste mit den Worten: „Seid willkommen und fühlt euch wohl.“

Festumzug der Eichsfeldtage: Mehr als 120 Gruppen, darunter Trachten- und Schützenvereine sowie acht Musikkapellen, haben in Worbis Brauchtum bunt präsentiert.

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Unter den Besuchern waren Vertreter aus dem Ober- und Untereichsfeld sowie der Präsident des Niedersächsischen Heimatbundes, Hansjörg Küster, und der thüringische Innenminister Jörg Geibert (CDU). In weiteren Festvorträgen und Grußworten – unter anderem von Eichsfeld-Landrat Werner Henning und, für den Landkreis Göttingen, Lothar Koch (beide CDU) sowie dem Bundesvorsitzenden des Bundes der Eichsfelder Vereine, Erich Anhalt – wurde deutlich, wie die Region sich Strukturen und Traditionen trotz der deutscher Teilung bewahrte.

Die Redner thematisierten auch, wie sich das Eichsfeld heute nach außen darstellt. „Botschafter des Eichsfelds“ nannte Wucherpfennig besonders den Bund der Eichsfelder in der Fremde, die auch in anderen Regionen ihrer Heimat treu geblieben seien, und die Interdisziplinären Eichsfeldfreunde – Menschen, die zwar nicht im Eichsfeld geboren seien, sich aber mit der Region verbunden fühlten. Für die musikalische Umrahmung sorgte die Eichsfelder Musikschule mit jungen Instrumentalisten.

Von Claudia Nachtwey

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