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Caritas-Jahreskampagne Duderstadt: Jeder kann etwas tun

Verantwortung Caritas-Jahreskampagne Duderstadt: Jeder kann etwas tun

Verantwortung, der Begriff fällt häufig, wenn Achim Schulze und Martina Hesse das Jahresthema 2014 der Caritas erläutern. Der Sozialverband weist in diesem Jahr auf die Verantwortung des Einzelnen für globale Nöte und Krisen hin. Die Stoßrichtung der Kampagne ist jedoch nicht anklagend, sondern ermunternd.

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Vor dem Plakat zur Jahreskampagne: Achim Schulze und Martina Hesse am Caritas-Centrum in Duderstadt.

Quelle: Lüder

Duderstadt. Jeder trägt Verantwortung, es kann aber auch jeder etwas tun, führen Schulze und Hesse die Argumentationskette weiter. Und sie appellieren dabei an die Grundwerte der Gesellschaft. Verantwortung im Sinne von Solidarität und Toleranz sei ein „urchristliches Thema“, so Schulze.

„Weit weg ist näher, als du denkst“ prangt als griffiger Slogan auf dem haushohen Banner am Caritas-Centrum am Duderstädter Schützenring. Hier hat der Caritasverband für Stadt und Landkreis Göttingen seinen Sitz. Klimawandel, Migration, Arbeitsbedingungen in Entwicklungsländern sind Gegenstand der Kampagne.

„Wir drehen hier bedenkenlos den Wasserhahn auf und in anderen Erdregionen gibt es Dürre“, nennt Schulze ein Beispiel. Oder: „Die Pflegekraft aus Osteuropa, die hier arbeitet, hinterlässt zuhause eine Familie.“ Schließlich: „Immer das neueste Smartphone  haben zu müssen, verschwendet unnötig Rohstoffe.“

Das Jahresthema der Caritas solle bei diesen Themen sensibilisieren.  Und Schulze fügt hinzu: „Es kann nicht nur etwas geändert werden, es muss sich etwas ändern“, bekräftigt der Caritas-Vorstand.

Nachhaltigkeit, Klimaschutz, Integration

Es könne wirtschaftspolitisch etwas geschehen, fügt Hesse hinzu, „es kann aber auch jeder selbst etwas tun“. Als einfaches Beispiel nennt sie den Fairkaufladen der Caritas. Hier würden Dinge wiederverwertet, würden Menschen aus unterschiedlichen Kulturkreisen zusammenkommen – als Nutzer des Ladens oder als Helfer. Nachhaltigkeit, Klimaschutz, Integration, alle diese hehren Ziele steckten in diesem ganz praktischen Projekt.

„Es geht um Ressourcen und soziale Gerechtigkeit. Das sind gewichtige Themen, aber sie können vor Ort angegangen werden“, macht Hesse deutlich.

Das Caritas-Jahresthema 2014 weiche von den Kampagnen in den Vorjahren ab. Diese hätten  Aspekte aus dem Spektrum der Beratungsdienste des Sozialverbands zum Gegenstand gehabt, ordnet Schulze das aktuelle Thema ein. Das nennt er einen „Aufruf zum Nachdenken“, und sieht es nicht im Widerspruch zur praktischen Arbeit des Caritasverbands im Landkreis Göttingen.

„Die Diskussion darf nicht auf die Politik abgewälzt werden. Es ist unsere Aufgabe, die Betroffenheit der Menschen hier bewusst zu machen und auf unsere Verantwortung hinzuweisen“, bringt es Schulze auf den Punkt.

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