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Caritas schließt Lücke zwischen häuslicher und stationärer Pflege

Senioren-Tagespflege Caritas schließt Lücke zwischen häuslicher und stationärer Pflege

Eine in der Region noch klaffende Lücke zwischen häuslicher und stationärer Pflege hat jetzt die Caritas in Duderstadt mit der Einrichtung der Tagespflege für Senioren geschlossen. Seit Anfang Januar werden im Erdgeschoss des Hauptgebäudes am Schützenring 1 an jedem Werktag bis zu 15 Senioren versorgt. Am Mittwoch sind die neuen Räume mit einer Feier samt Segnung durch Duderstadts Propst Bernd Galluschke eingeweiht worden.

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In Würde den Lebensabend genießen: Bis zu 15 Senioren nehmen derzeit regelmäßig die Caritas-Tagespflege in Anspruch.

Quelle: Pförtner

Einen langen Weg beschrieb Duderstadts Caritas-Chef Bertil Holst in seiner Eröffnungsrede. Schon vor Jahren habe man in seinem Haus die Vorteile der Tagespflege erkannt. „Wir hätten das auch umgesetzt, wenn es für die Angehörigen erschwinglich gewesen wäre, denn Pflege ist teuer. Jetzt ist das finanzierbar durch Mittel aus der Pflegeversicherung“, so Holst. Mit der Tagespflege könnten jetzt nicht nur Angehörige dauerhaft und spürbar entlastet werden. „Alten Menschen bieten wir Abwechslung, Beschäftigung, Förderung, Kommunikationsmöglichkeiten, aber auch Ruhe und Entspannung.“

Holst hob das große Engagement seines Teams hervor: „Sie haben in nur drei Monaten die Tagespflege aufgebaut und ermöglicht.“ Jetzt sei ihm die Segnung der Räume eine Herzensangelegenheit.
Diese Aufgabe übernahm Propst Bernd Galluschke, der mit einem Text aus dem Lukas-Evangelium die Wertschätzung des alten Menschen betonte. „Die Tagesgäste sollen hier durch liebevolle Pflege auf der einen Seite Gott begegnen, aber in Achtung ihrer Würde und Weisheit auch ihr Alter genießen können.“

„Wir haben etwas geschafft“, freute sich Manuela Kunze, Leiterin der neuen Tagespflege. Zu Beginn sei noch gar nicht so klar gewesen, was aus der Idee Tagespflege werden sollte. Eine Fülle von Fragen und gesetzlichen Regelungen hätten im Raum gestanden, eigene Ideen sollten mit den Wünschen der Gäste und Angehörigen verquickt werden. Dass dieser Spagat gelungen ist, bewies Annemarie Tauer, die die Ansprache ihrer plötzlich erkrankten Mutter Ingeborg Teichmann vorlas. Die 91-Jährige besucht seit einigen Wochen die Tagespflege.

„Ein großes Glück für mich“, wie Teichmann betont und humorvoll von der „Spielhölle für Romméefreunde“, neuen Freundschaften und kompetenter Pflege und Betreuung berichtet: „Das ist doch für alle Beteiligten ein gutes Zeichen, wenn wir uns schon auf den nächsten Tag in der Gruppe freuen.“ Als starken, anerkannten und vertrauensvollen Partner lobte Bürgermeister Wolfgang Nolte (CDU) die Caritas in Duderstadt: „Jeder hat seine eigenen Gedanken zum neuen Tank- und Rastplatz, denn jeder hat schon mit alten und pflegebedürftigen Menschen Kontakt gehabt.“

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Die Einrichtung einer Tagespflege für alte Menschen in Duderstadt war längst überfällig. Das weiß nicht nur Caritas-Chef Bertil Holst. Doch das Ergebnis ist den langen Weg allemal wert, zumal mit dem katholischen Verband ein vertrauenswürdiger und qualifizierter Partner gefunden werden konnte.

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