Volltextsuche über das Angebot:

6 ° / 1 ° Schneeregen

Navigation:
Caritasverband: 6300 Menschen beraten und betreut

Jahresbericht Caritasverband: 6300 Menschen beraten und betreut

3300 Klienten haben im vergangenen Jahr Hilfe durch Beratungsdienste der Caritas erhalten, 3000 Patienten wurden in Sozialstationen und Pflegeangeboten betreut. "Die Not – und die Hilfeleistung – werden nicht weniger“, sagt Bertil Holst. Der Vorstandsvorsitzende des Caritasverbandes für Stadt und Landkreis Göttingen hat den Jahresbericht 2012 vorgestellt.

Voriger Artikel
Tod im Graben: Fischsterben am Seeburger See
Nächster Artikel
Totholz im Wald – Nutzen oder Nachlässigkeit?

Vor zwei Jahren an den Start gegangen: die Tagespflege des Caritasverbandes im Duderstädter Schützenring.

Quelle: Blank

Duderstadt/Göttingen. „Das sind keine Zahlen, das sind Menschen“, tippt er bei der Präsentation mit dem Finger auf das Blatt mit den Kennziffern. Die Caritas ist als katholischer Wohlfahrtsverband im Landkreis mit Angeboten in der Sozialberatung, der Kinder- und Familienhilfe sowie Alten- und Krankenpflege tätig. Mit 6300 Klienten und Patienten im vergangenen Jahr betreute der Verband eine „gleichbleibend hohe Zahl, Tendenz eher steigend“, sagt Holst.

220 Hauptamtliche

Darauf reagierte die Caritas mit der Einstellung neuer Mitarbeiter. Um 20 auf 220 Hauptamtliche ist deren Zahl gewachsen. „2006 waren wir noch 166“, macht Holst die beständige Zunahme deutlich. Sozialpädagogen, Psychologen, Kranken- und Altenpfleger, Verwaltungsangestellte arbeiten für den Wohlfahrtsverband. Dennoch: „Wir könnten und würden zehn weitere Mitarbeiter in der Pflege beschäftigen“, stellt der Vorstandsvorsitzende fest. Der Fachkräftemangel sei für die Caritas ein Problem.

Neben den Hauptamtlichen arbeiten beim Caritasverband acht Freiwillige (FSJ und BFD) und 90 Ehrenamtliche. Sie sind beispielsweise in der Altenarbeit, der Schularbeitenhilfe, den Selbsthilfegruppen des Kreuzbundes oder dem Projekt internationale Gärten aktiv. „Vieles wäre nicht denkbar, wenn die Ehrenamtlichen nicht – zum Teil dienstplanmäßig wie im Fair-Kauf-Laden – eingesetzt werden könnten“, sagt Holst.

Einige Zahlen zum Wirken des Caritasverbandes: Die 3300 Klienten der Beratungsdienste haben durchschnittlich ein Mal wöchentlich Angebote der Lebens- und Sozialberatung, der Sucht- oder Erziehungsberatung, der Frühförderung oder der Seniorenberatung wahrgenommen. 1100 Klientenkontakte gab es in den Seniorenservicebüros der Caritas in Duderstadt und Göttingen, 8500 Besucher kamen in den Fair-Kauf-Laden in Duderstadt.

Bahnhofsmission in Göttingen

In der Seniorenbegegnungsstätte in Duderstadt gab es 590 Veranstaltungen mit 5400 Besuchern, 700 Essen wurden beim Mittagstisch ausgegeben. In Göttingen ist die Caritas an der Bahnhofsmission (18 000 Besucher) und dem Nachbarschaftszentrum Grone (30 000 Besucher beteiligt).

Von den 3000 Patienten der Sozialstationen in Duderstadt, Göttingen und Gleichen sowie der Tagespflege in Duderstadt würden täglich 750 gepflegt und behandelt. „Damit sind wir das zweitgrößte Krankenhaus im Landkreis“, zieht Holst den Vergleich zur Bettenzahl der stationären Einrichtungen.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Freies Soziales Jahr
Kontakt zu Menschen: Leonard (links) schiebt Maria Kellner in den Bus, Moritz sorgt für Sicherheit der Fahrgäste.

Nach dem Abitur hatte Moritz Moser noch etwas Zeit bis zum Beginn des Studiums: Innenarchitektur, so sein Plan. „Auf jeden Fall nichts Soziales“, sagt Moritz lachend. Sein Plan hat sich grundlegend geändert, seitdem er ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) als Überbrückung bis zum Studium bei der Caritas in Duderstadt absolviert. Sieben FSJ-Stellen werden zum August wieder frei

  • Kommentare
mehr
Anzeigenspezial

Informieren Sie sich über das aktuelle Fußballgeschehen in Göttingen und aller Welt.  mehr

Städtewetter
Heute -° / -° -
- -°/-° -
- -°/-° -
Termine

Wo kann man hin, was kann man machen? Hier werden Sie fündig: Das Tageblatt hat die wichtigsten Freizeittipps für Sie zusammengestellt