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Demenz

Ernsthaft Demenz

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Auszeichnung für Malteser-Fachschule

Von Ulrich Lottmann

Das Thema Demenz kannst du vergessen..., haha. Sprüche dieser Art mögen nahe liegen, spätestens wenn Menschen in unmittelbarer Umgebung betroffen sind, bleibt einem das Lachen im Halse stecken. Und die Wahrscheinlichkeit steigt. Demenz wird zur Volkskrankheit. Millionenfach werden bereits in wenigen Jahren Ältere von Alzheimer betroffen sein, eine logische Folge der demografischen Entwicklung.
Das muss kein Grund sein, zu verzweifeln. Zum Glück für die Region gibt es hier Menschen, die das Thema bereits vor Jahren erkannt haben und an Lösungen arbeiten, mit großem Ernst. Die Caritas mit dem Lorenz-Werthmann-Haus, die Alten- und Pflegeheime der Region mit stationären Angeboten, der Duderstädter Pflegeexperte Kurt Bischof mit Ideen für die ambulante Betreuung, die Malteser-Fachschule mit ihrer Umtriebigkeit bei der Ausbildung von Pflegekräften.
Das Bemerkenswerte an allen diesen Initiativen ist, dass sie die Würde des Menschen in den Mittelpunkt stellen. Es geht nicht um die Verwahrung von Dementen. Es geht darum, ihnen und Angehörigen in ihrer Lebenssituation zu helfen. Das hat mit dem Menschenbild zu tun, dass in der Region gepflegt wird, das zeichnet sie aus. Dieses Alleinstellungsmerkmal zu nutzen, die Initiativen zu bündeln, könnte ein Thema des Masterplans Duderstadt 2020 sein. So wird aus Demenz plötzlich ein Zukunftsthema, ganz ernsthaft.

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Alters- und Demenzbegleiter

Pflegeausbildung auf anerkannt hohem Niveau wird an der Malteser-Fachschule geleistet. Das hat die Einrichtung am Duderstädter Schützenring für ihren Ausbildungsgang Alltags- und Demenzbegleiter nun auch schriftlich: Die Landesschulbehörde hat den Maltesern den Titel „Ergänzungsschule Alltags- und Demenzbegleiter“ zuerkannt. „Ein Durchbruch“, wertet Schulleiter Stefan Nolte das Schreiben. Die Anerkennung sei zum einen die Bestätigung, dass die Fachschule mit dem bundesweit einmaligen Ausbildungsgang den richtigen Weg eingeschlagen habe. Zum anderen ergäben sich für die Absolventen handfeste Vorteile, erläutert Nolte: Sie unterliegen künftig einer genehmigten Prüfungsordnung unter Vorsitz der Schulbehörde. Und sie können für die Ausbildung nun finanzielle Förderung des Staates (BAFöG) bekommen.

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