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Dicke Schmöker für dunkle Tage sind gefragt

Zwischenbilanz des Einzelhandels Dicke Schmöker für dunkle Tage sind gefragt

Noch drei Tage bis Heiligabend. Viele haben die Geschenke für die Bescherung bereits besorgt, der Einzelhandel zieht eine Zwischenbilanz. Welches sind die Verkaufshits in Duderstadt, und wie beeinflusst Internetshopping das Weihnachtsgeschäft?

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Weihnachtshits: Christian Mecke zeigt, was im Buchhandel für die Bescherung eingekauft wird.

Quelle: Schauenberg

Duderstadt. „Die Eichsfelder sind mit den Weihnachtseinkäufen spät dran in diesem Jahr“, erklärt Heidi Schmalstieg, Inhaberin des Spielwarengeschäfts Auf der Spiegelbrücke. Das Festtagsgeschäft fokussiere sich zunehmend auf die Adventszeit, der verkaufsoffene Sonntag am vergangenen Wochenende sei deshalb gut angekommen. Auch Hubertus Werner, Vorsitzender des Treffpunkts Stadtmarketing, bestätigt: „Wir sind begeistert, dass der Adventseinkauf am letzten Sonntag so gut angenommen wurde. Es war eine runde Geschichte.“

Christian Mecke, Inhaber des gleichnamigen Buchhandels, erklärt: „Seitdem der Schnee getaut ist, kaufen die Duderstädter ihre Weihnachtsgeschenke ein.“ Anders als in den vergangenen Jahren gebe es in dieser Vorweihnachtszeit nicht den einen Verkaufsschlager, sondern eine breite Palette an verschiedenen Romanen, Sachbüchern und Bildbänden, die gefragt seien.

Oft verkauft würden allerdings dicke Schmöker für die dunkle Jahreszeit wie von den Autoren Ken Follett, Charlotte Link und Nele Neuhaus sowie Bücher über den Papstbesuch, aber auch der Füller für die Schule.

„Für uns Schuhhändler gibt es das Weihnachtsgeschäft nicht in der ursprünglichen Form. Wir als Bedarfshändler verkaufen an Weihnachten viele Gutscheine und Hausschuhe. Wenn es allerdings schneit, fragen die Kunden nach neuen Winterstiefeln“, erklärt Bernd Frölich, Inhaber des Schuhhauses auf der Marktstraße.

Besonders freue er sich auf die Tage zwischen den Jahren, an denen Familien gemeinsam durch die Stadt bummeln würden. Dass Kunden ihre Einkäufe vermehrt im Internet tätigen, merke er daran, dass sie gut informiert seien und oft genau wüssten, für welchen Schuh sie sich interessieren. „Wenn Kunden mit einer klaren Vorstellung zu uns kommen und wir ihnen das gewünschte Exemplar anbieten können, ist es natürlich ein schneller Verkauf“, erläutert er.

Dass Kunden durch das Internet gut informiert sind, merkt auch Schmalstieg: „Die Menschen fragen nach Preisen, stehen Produkten kritischer gegenüber und schauen sich auch nach anderen Anbietern um.“ Im diesjährigen Weihnachtsgeschäft gebe es auch im Spielzeughandel nicht den einen Verkaufshit, sondern eine breite Palette gewünschter Spielwarem. Gefragt seien unt er anderem Lego-Star-Wars-Artikel, Duplo-Steine für Kleinkinder, Barbie-Puppen und Indoor-Hubschrauber.

Heike Wiegmann, Geschäftsführerin des Awies-Hausgerätevertriebs, hat den Eindruck, dass Kunden sich wieder vermehrt vom Internet weg, hin zum Einzelhandel orientieren. „Service und Beratung sind den Kunden sehr wichtig. Das kann das Internet in dieser Form nicht bieten“, sagt Wiegmann: „Besonders gut verkaufen wir in diesem Jahr Waffeleisen, Bräter, Epilierer und Lockenstäbe.“

Dass die Beratung und der Service im Internet nicht mit dem örtlichen Einzelhandel zu vergleichen seien, betont auch Mecke: „Der persönliche Kontakt zu Kunden bereitet uns Einzelhändlern doch gerade in der Weihnachtszeit besondere Freude.“

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