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Adelebser sind für einen Wochenmarkt am Freitagnachmittag

Umfrage-Ergebnis Adelebser sind für einen Wochenmarkt am Freitagnachmittag

Interesse an einem Wochenmarkt, der nachmittags geöffnet hat, zeigen Adelebser Bürger. Das hat eine Umfrage ergeben, die vom Arbeitskreis Feierabendmarkt durchgeführt worden ist. Von den 3100 Fragebögen, die an alle Haushalte des Flecken verteilt wurden, kamen 8,5 Prozent ausgefüllt zurück.

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Adelebsen. Fast alle Umfrage-Teilnehmer, 97 Prozent, würden gerne auf einem Markt einkaufen, berichtet Kerstin Pluschke vom achtköpfigen Arbeitskreis. Er entstand auf Anregung des Beirats zum Förderprogramm „Integriertes energetisches Quartierskonzept“, das seit einem Jahr in Adelebsen umgesetzt wird. Einkaufen vor Ort, so die Idee, verringert den Verkehr und damit den Kohlendioxid-Ausstoß.

Zwei Drittel der Befragten, so Pluschke, nutzten derzeit keine Märkte. Das liege zum Teil daran, dass ihnen der Weg zu Märkten etwa in Bovenden oder Göttingen zu weit sei. Andere müssten vormittags arbeiten, wenn Märkte in der Regel stattfinden.

Bei der Umfrage wurde daher auch nach alternativen Terminen gefragt. Die mit Abstand größte Zustimmung findet ein Markt am Freitag von 15 bis 18 Uhr. Darauf folgen der Donnerstag und der Mittwoch. Beim Sortiment wünschen sich die Bürger frisches Obst und Gemüse (90 Prozent), Käse (75 Prozent), Fisch (66 Prozent), Fleisch (55 Prozent), Pflanzen und Blumen (52 Prozent), Feinkost (50 Prozent) und einen Imbiss (30 Prozent).

Die Umfrage-Teilnehmer äußerten sich zudem zu möglichen Standorten. „An der Langen Straße hat es bis vor einigen Jahren bereits schon einmal einen Markt gegeben, der aber aufgrund zurückgehender Nutzung aufgegeben wurde“, berichtet Quartiersbetreuer Patrick Spies vom Verein Energieagentur Region Göttingen. Der Festplatz und der Bahnhof würden sich aufgrund ihrer Nähe zu Supermärkten – für die übrigen Einkäufe – anbieten. Weitere mögliche Standorte seien der Parkplatz des Rathauses, die Grund- oder die alte Haupt- und Realschule. Gespräche mit den Verantwortlichen seien zu führen. Bei der Platzwahl spiele es eine Rolle, ob es Stromanschlüsse, Toiletten und Parkplätze gebe.

Um den Markt interessant zu machen, regen die Bürger an, zeitgleich auch mal einen Flohmarkt, einen Kleider- oder einen Pflanzentauschtag anzubieten. Vereine könnten für Livemusik sorgen.

Der Arbeitskreis erstellt nun ein Konzept, verhandelt mit Marktbeschickern und prüft, ob sich Fördergelder – etwa zum Bau einer Bühne – einwerben lassen. „Der neue Markt könnte, wenn alles gut läuft, im Herbst 2018 starten“, so Pluscke.

Von Michael Caspar

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