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Jugendzeltlager in Erbsen abgebrochen

Gewitter statt Stockbrot Jugendzeltlager in Erbsen abgebrochen

Statt Lagerfeuer und Nachtwanderung gab es Regen und Gewitter. Das Ferien-Zeltlager in Erbsen ist am Mittwochabend von den Betreuern wegen des Unwetters abgebrochen worden. Die Eltern mussten ihre Kinder aus Sicherheitsgründen nach Hause holen.

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Das nahende Unwetter setzte der Ferienfreizeit ein vorzeitiges Ende.

Quelle: Schmidt

Erbsen. Am Mittwoch war in Erbsen ein Zeltlager für Jungen geplant. Insgesamt zehn Kinder zwischen neun und 13 Jahren meldeten sich für die vom Sommerferienprogramm der Gemeinde Adelebsen organisierte Aktion an. Mit vier Zelten und reichlich Proviant trafen sich die Teilnehmer mit Heiko Schaper vom Kinder & Jugendbüro Adelebsen und dem Jugendleiter des SV Erbsen, Markus Schütte, gegen 18 Uhr  am Grillplatz Erbsen. Lagerfeuer mit Stockbrot und Marshmallows und eine Nachtwanderung durch den Wald waren als Aktivitäten mit den Jungen vorgesehen. "Wir haben den anliegenden Bauern, Feuerwehr und Jäger natürlich vorher Bescheid gegeben. Nicht, dass die sich wundern, wenn nachts mehrere Lichter im Wald gesichtet werden", sagt Schaper lachend.

Begründete Vorahnungen

Während die Kinder noch uneinig waren, wer mit wem in welchem Zelt übernachtet, war Fabian auf sein erstes Mal Zelten gespannt. "Hoffentlich kann ich später einschlafen", sagte der Zehnjährige. Der Zwölfjährige Arvid freute sich wie die meisten anderen auf die Nachtwanderung. "Ich hoffe, es gibt kein Regen", mahnte da der Neunjährige Lennard bereits, "sonst können wir das Lagerfeuer vergessen". Eine nicht ganz unbegründete Vorahnung, wie sich wenig später herausstellte.
Als es gegen 19.30 Uhr stürmisch wurde, flüchteten die zehn Jungen und die zwei Betreuer erst einmal in die Holzhütte am Grillplatz. Doch das Wetter wurde nicht besser. "Wir mussten um 21.30 Uhr die Eltern anrufen und sie bitten, die Kinder abzuholen." berichtet Schaper am nächsten Tag. "Das war nicht mehr zu verantworten".
Das Unwetter am Mittwochabend fiel nach Informationen des Pressesprechers der Göttinger Feuerwehr, Frank Gloth, großflächig aus. Insgesamt waren acht Gemeinden davon betroffen. Im Altkreis Göttingen kam es allein deswegen zu 30 Einsätzen. Die Göttinger Innenstadt war mit acht Einsätzen vergleichsweise wenig betroffen. Bis ungefähr 21 Uhr hielt das Unwetter an. "Danach kam es zu keinen weiteren Einsätzen mehr", so Gloth.

Von Nils Schmidt

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