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Bergmannchor erinnert an Bergbau in Reyershausen

25-jähriges Bestehen Bergmannchor erinnert an Bergbau in Reyershausen

Der Bergmannschor-Reyershausen begeht am Mittwoch, 27. September sein 25-jähriges Bestehen. Auf diese 25 Jahren wollen sie gemeinsam mit den noch lebenden Kumpeln und weiteren Gästen bei einem Bergmannsfrühstück zurückblicken.

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Der Chor will an die Bergbautradition in Reyershausen sowie an die ehemaligen Kumpel erinnern.

Quelle: r

Reyershausen. „Wir werden uns im Anbau der Glückauf-Halle treffen. Wir erwarten rund 90 Gäste“, sagt Hans Rummelsberger vom Bergmannschor. Im September 1992 23 Jahre nach dem Ende des Kali-Bergbaus in Reyershausen hat sich der Bergmannschor Reyershausen gegründet. Den ersten Auftritt hatten die Sänger bei der Eröffnung eines Grillplatzes auf der wieder begrünten und begehbaren Halde. Bereits fünf Jahre zuvor hatte Charlotte Eberhard, die Witwe des letzten Bergwerksdirektors einen Förderwagen für die Halde besorgt. „Bei der Einweihung hat sie dann einige ehemalige Bergleute überredet, das Bergmannslied zu singen. Außerdem wurden auch nicht Bergleute überzeugt mitzumachen“, erinnert sich Rummelsberger. Der Vortrag des Liedes „Glück auf, der Steiger kommt“ sei an Lautstärke nicht zu übertreffen gewesen. Dieter Bruns, kein Bergmann aber begeisterter Sänger, übernahm dann die Leitung und trat 1994 bei der Landesausstellung „Natur im Städtebau“ auf.

Der Bergmannschor-Reyershausen

Der Bergmannschor-Reyershausen

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„Wir wollen mit unserem Chor an die Bergbautradition in Reyershausen sowie an die ehemaligen Kumpel erinnern“, sagt Rummelsberger. Denn viele Neubürger wüssten nicht mehr, dass in Reyershausen früher Bergbau betrieben wurde. Derzeit gehören dem Chor 18 Sänger an, von denen zehn noch im Bergbau tätig waren. „Bei uns ist jeder, der mitsingen möchte, willkommen. Denn nur, wenn jüngere Sänger nachkommen, können wir noch lange an die Bergbautradition in Reyershausen erinnern“, sagt Rummelsberger.

Von Vera Wölk

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