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Bürgerbegehren abgelehnt

Bovender Trinkwasser Bürgerbegehren abgelehnt

Die Gemeindeverwaltung Bovenden hat das Ansinnen der Interessengemeinschaft Bovender Trinkwasser zu einem Bürgerbegehren zum Thema Nanofiltration des Bovender Trinkwassers abgelehnt. Das Begehren sei unzulässig.

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Quelle: gt

Bovenden. Die Interessengemeinschaft hatte das Bürgerbegehren beantragt, weil bei der Befragung der Bevölkerung zum Thema Wasserversorgung die Variante Nanofiltration als Alternative zur Versorgung mit Göttinger Wasser nicht zur Abstimmung gestellt wurde. Dies könne jedoch keine Grundlage eines Bürgerbegehrens sein, erklärt die Bovender Verwaltung: Ein solches Begehren dürfe sich nur auf Angelegenheiten des eigenen Wirkungskreises der Kommune beziehen. In diesem Fall gehe es jedoch um die Maßnahme der Gemeindewerke Bovenden. Dass der Flecken Bovenden zu 60 Prozent Mehrheitsgesellschafter des Unternehmens sei, spiele keine Rolle.

Nanofiltration ist ein druckgetriebenes Filtrierungsverfahren mittels ultrafeiner Membranen. Das Filtrieren zur Entkalkung des Bovender Wassers sei nicht teurer als der Bezug von Göttinger Wasser, versichert Birgit Christensen von der Interessengemeinschaft.

Von Matthias Heinzel

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