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Kapellen ohne Ende

Kirmes Bovenden Kapellen ohne Ende

Der große Kirmesumzug brachte am Sonntag Tausende Bovender Bürger auf die Beine. Wie in den vergangenen Jahren wollte der Umzug kaum ein Ende nehmen.

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Fröhliche Knackis bei der Bovender Kirmes.
 

Quelle: Niklas Richter

Bovenden.  Eine halbe Stunde mussten sich die Wartenden gedulden, bis sich die Wagen und die Marschierenden in Bewegung setzten. Dann allerdings ging es Schlag auf Schlag: Allein acht Bands hatten die Organisatoren vom Festausschuss für den Umzug am Sonntagnachmittag aufgeboten. Unter anderem deshalb mussten in den Zug Lücken eingebaut werden, damit sich die Kapellen sich nicht selbst übertröteten.

So gut wie alle Vereine beteiligten sich am Umzug. Natürlich die Freiwillige Feuerwehr, aber auch die Bovender Sportvereine, von denen der Ort eine ganze Menge zu bieten hat, der Kindergarten und die Kirchen.

Traditionell kann sich jeder, auch Mitglieder nicht organisierter Gruppen oder einzelne Bürger, am Bovender Festumzug beteiligen. Davon wurde auch diesmal reger Gebrauch gemacht. Mancher nutzte den Umzug, um bei strahlendem Sonnenschein mit einem Bierchen in der Hand einen Spaziergang durchs Dorf zu unternehmen und sich dabei auch noch zujubeln zu lassen.

Entlang der gesamten Route durch den Ort hatten sich die Bovender postiert, um „ihren“ Umzug in Augenschein zu nehmen und sich mit Bonbons bewerfen zu lassen. Zur Freude vor allem der Kinder hatten genügend Umzugteilnehmer genug davon dabei, so dass sich einige der Adressaten einen satten Vorrat anlegen konnten.

Kirmes in Bovenden 2017

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Vereine und andere Gruppen hatten sich einiges einfallen lassen, um die vielen zuschauer zu beeindrucken. Einen Riesenspaß im Umzug hatte besipielsweise die „Polizei“, die sich auf der Ladefkäche eines steinalten VW-Pick-Up-Trucks versammelt hatte, der einen grob aus Holz gezimmerten Gefängniswagen zog. Bemerkenswert: Die „Häftlinge“ hatten fast noch bessere Laune als ihre Schließer und johlten, was das Zeug hielt.

Von Diesel-Krise übrigens beim Kirmesumzug keine Spur: Der Treckerclub hatte einige alte bis sehr alte Fahrzeuge aufgeboten, die sinnvoller am Ende des Zuges knatterten und böllerten. Deren Ausscheidungen dürften die Bovender Feinstaub-Bilanz kaum verbessert haben, wobei man allerdings bei den Rauchwolken beim Gasgeben wohl eher von Grobstaub sprechen müsste.

Am Montag geht die Bovender Kirmes weiter. Hauptprogrammpunkt ist das Oktoberfestfrühstück, das in diesem Jahr musikalisch von den „Eichenbergern“ begleitet wird. Für das Frühstück waren Karten nur im Vorverkauf erhältlich. „Besucher, die am Montag in bayrischer Tracht kommen“, so die Veranstalter, „erhalten ein Präsent. Durch den Feiertag am 3. Oktober am Dienstag geht in diesem Jahr das Fest am Montagnachmittag mit DJ „JP“ in die Verlängerung.

Jubel für Spaziergang mit Bierchen in der Hand

Von Matthias Heinzel

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