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Neues Baulückenkataster kommt

Scheden Neues Baulückenkataster kommt

Einen Überblick über Baulücken in Scheden sowie den Ortsteilen Dankelshausen und Meensen will sich der Gemeinderat verschaffen. Er beschloss, ein entsprechendes Kataster für 5000 Euro erstellen zu lassen. Der Auftrag wird im Herbst einem Ingenieurbüro erteilt.

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Bürgermeisterin Ingrid Rüngeling

Quelle: Bernd Beuermann

Scheden. „Eine Reihe von Bauherren haben auf jeweils zwei Baugrundstücken ein großes Haus errichtet“, schilderte Bürgermeisterin Ingrid Rüngeling (Freie Wähler) das Problem. Das Kataster solle Aufschluss geben, welche der zehn bis 15 in den Bebauungsplätzen ausgewiesenen Bauplätze sich tatsächlich nutzen ließen. Auch innerorts sei zum Teil offen, wo noch gebaut werden könne.

Auf den Weg gebracht hat der Rat die Aufstellung eines Konzepts, das Parken nur noch auf ausgewiesenen Flächen erlaubt. Derzeit gibt es in den drei Ortsteilen Probleme mit wildem Parken – in Scheden etwa an der Gauß- oder der Quantzstraße. Halteverbotsschilder möchte der Landkreis aber in den Dörfern nicht aufstellen. Nun versucht sich die Gemeinde anders zu helfen. Für 1000 Euro soll außerdem die um die Jahrtausendwende erstellte Abgrenzungssatzunng für Niedernjesa überarbeitet werden.

Scheden wird im Januar einen Nachfolger für Verwaltungsmitarbeiter Klaus Wolfram einstellen, der Ende März in den Ruhestand geht. Das beschloss der Gemeinderat. Wolfram kann so seinen Nachfolger noch einarbeiten. „Es würde für uns zum gegenwärtigen Zeitpunkt teurer, wenn wir die Verwaltungsarbeiten von der Samtgemeinde Dransfeld durchführen ließen“, erläuterte die Bürgermeisterin. Das liege auch daran, dass Scheden einen Minijobber für das Schreiben der Protokolle einstellen müsste. Zudem wolle die Gemeinde den Bürgern auch in Zukunft einen Ansprechpartner vor Ort bieten. „Wir können die VR-Bank Südniedersachsen nicht für die Schließung ihrer Geschäftsstelle in Scheden kritisieren, wenn wir gleichzeitig selbst einen Teil der Infrastruktur abbauen würden“, nennt Rüngeling einen weiteren Grund. mic

Von Michael Caspar

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