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Sparkasse will Geldautomaten in Scheden ersetzen

Nach Aufbruchversuchen Sparkasse will Geldautomaten in Scheden ersetzen

Die Sparkasse Münden ersetzt den beschädigten Geldautomaten im Gemeindebüro Scheden in den kommenden Wochen. Das hat der Vorstandsvorsitzende, Thomas Scheffler, Gemeinderatsmitgliedern zugesichert. In diesem Jahr gab es bereits zwei Aufbruchversuche.

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Geldautomat ist seit Anfang September außer Betrieb: Thomas Scheffler, Uwe Drebing, Geschäftsstellennetz-Leiter, und Bürgermeisterin Ingrid Rüngeling.

Quelle: mic

Scheden. „Die Versicherung verlangt von uns, den Automaten künftig genau wie unsere Hauptstelle abzusichern“, berichtete Scheffler. Zweimal hätten die Tresorknacker zum Aufbrechen eine bessere „Heckenschere“ eingesetzt, zuletzt Anfang September. Es sei nicht auszuschließen, dass sie es bei einem dritten Versuch mit Sprengstoff versuchten. Damit drohe Gefahr für die Familie, die über dem Gemeindebüro wohne.

Als „Unding“ bezeichnete es Bürgermeisterin Ingrid Rüngeling (Freie Wähler), dass die Polizei nachts die Dörfer „völlig unbewacht“ lasse. Es könne nicht sein, dass bei einem Alarm Beamte von Göttingen aus anrücken müssten. Wenn sie nach gut 20 Minuten einträfen, seien die Verbrecher längst verschwunden.

„Der Betrieb eines Geldautomaten in Scheden rechnet sich für uns nicht“, stellte Scheffler klar. Die Sparkasse verdiene ihr Geld mit den Kontoverbindungen, die die Hälfte der 2000 Schedener bei ihnen unterhalte. „Wir sind nach unserer Satzung nicht zur Gewinnmaximierung verpflichtet, deshalb wollen wir uns vorerst nicht aus der Fläche zurückziehen“, sagte Scheffler.

„Wir kämpfen für den Erhalt unserer dörflichen Infrastruktur“, betonte Rüngeling. Dazu gehöre neben einem Geldautomaten auch der Kindergarten und die Schule, Ärzte, Einzelhandel und Friseure. Bislang sei der Ort noch gut ausgestattet und daher attraktiv für junge Familien. Eine Initiativgruppe des Gemeinderats setze sich dafür ein, dass das auch so bleibe.

Von Michael Caspar

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