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Fusion der Standorte nimmt Formen an

Grundschule Friedland Fusion der Standorte nimmt Formen an

Aktuell werden 100 Friedländer Grundschüler in Groß Schneen und 118 in Friedland unterrichtet. Eine Übergangsphase, die noch in diesem Schuljahr beendet werden soll. Nach aktueller Planung der Gemeinde wird nach den Halbjahreszeugnisferien der Standort Groß Schneen endgültig aufgegeben.

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Grundschule Friedland

Quelle: Theodoro Da Silva

Friedland. Das Projekt mit dem Arbeitstitel „Grundschule Friedland mit Standorten in Friedland und Groß Schneen“ laufe jetzt seit dem 1. August, und der Alltag habe sich beinahe normalisiert, berichtete Schulleiterin Inge Neubacher am Dienstag im Sozialausschuss der Gemeinde Friedland. Wobei normal in ihrem Fall bedeutet, dass neben dem Schulbetrieb die Arbeitspläne der beiden Schulen angeglichen, das Kerncurriculum nach Vorgabe des Kultusministeriums überarbeitet, der Umbau in Friedland begleitet und der Umzug in Groß Schneen vorbereitet werden müssen.

Zudem sei man in Gesprächen mit den fünf Kindertagesstätten der Gemeinde, um überall eine vergleichbare Schulvorbereitung gewährleisten zu können. Dabei gelte es, die Erwartungen auf beiden Seiten zu erfüllen und gleichzeitig den Kindern den Übergang zu erleichtern, so Neubacher weiter. Die jüngsten ABC-Schützen sind bereits alle in Friedland eingeschult worden – in drei Klassen. Und die Belegungszahlen in den Kitas lassen hoffen, dass die Dreizügigkeit in allen vier Jahrgangsstufen auch in der näheren Zukunft gewährleistet ist, erklärte Ordnungsamtsleiter Johann Schustek.

Baulich gehe es ebenfalls gut voran. Das Satteldach ist drauf und die Verbindung von Alt- und Neubau werde aktuell geschaffen, berichtete Schustek weiter. Ende Oktober rechne er zudem mit der Fertigstellung des Sanitärbereichs im Keller des Gebäudes. Dann kann zur Freude von Lehrern, Schülern und Eltern der Toilettenwagen im Außenbereich der Schule noch vor dem Winter abgebaut werden. Eine weitere gute Nachricht: Man sei in Verhandlung mit dem Grundstückeigentümer getreten, um in direkter Nachbarschaft der Schule einige Parkplätze zu schaffen.

Gleichzeitig wird derzeit der Innenausbau vorangetrieben. Im kommenden Monat ist dazu ein Treffen der Verantwortlichen von Schule und Gemeinde mit der Architektin geplant. Das Mobiliar für den Neubau werde überwiegend neu angeschafft. Nach und nach solle das dann im gesamten Schulbereich angeglichen werden, so Schustek. Mit Blick auf die noch zu erledigenden Arbeiten gab sich der stellvertretende Verwaltungsleiter bei der Festlegung auf einen Fertigstellungstermin bewusst zurückhaltend. Geplant war, die Halbjahreszeugnisferien für den Umzug zu nutzen. „Noch ist nicht klar, ob dieser Termin zu halten ist.

Schulleiterin Neubacher appellierte dabei an die Eltern, die Frage nach dem „Wann denn endlich?“ möglichst nicht zu stellen. Das erzeuge bloß zusätzliche Unruhe bei den Kindern. „Und die beschäftigen sich schon genug mit dem Thema, glauben Sie mir.“ Eine andere Frage müssen die Eltern hingegen selbst beantworten. Nämlich die nach dem Namen der künftigen Friedländer Grundschule. Die Elternvertreter werden Vorschläge sammeln und dem Schulträger abschließend Vorschläge unterbreiten. Der etwas sperrige Arbeitstitel hat dann ausgedient.

Von Markus Scharf

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