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Bakterien im Trinkwasser

Lichtenhagen / Reiffenhausen Bakterien im Trinkwasser

Das Trinkwasser in Lichtenhagen, Reiffenhausen und Niedergandern ist mit Bakterien verunreinigt. Das habe eine Routinekontrolle in den beiden Friedländer Ortschaften ergeben, teilt der Wasserverband Leine-Süd mit. Wasser zum Trinken muss jetzt abgekocht werden.

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Quelle: dpa (Symbolbild)

Lichtenhagen/Reiffenhausen/Niedergandern. Damit entspricht das Trinkwasser in den genannten Dörfern nicht mehr den Anforderungen der Trinkwasserverordnung. Getrunken werden darf nur abgekochtes Wasser, das einmal auf 100 Grad Celsius, also sprudelnd, erhitzt wurde. Auch zur Zubereitung von Nahrung, zum Zähneputzen und zum Reinigen offener Wunden darf nur abgekochtes Wasser genutzt werden. Für die Toilettenspülung und ähnliche Zwecke kann das Wasser ohne Abkochen genutzt werden. Derzeit wird das Wasser auf Anordnung des Gesundheitsamtes der Stadt und des Landkreises Göttingen aus Vorsorgegründen gechlort. Das könne zu vereinzelten Geruchsbelästigungen und Geschmacksbeeinträchtigungen führen, „die jedoch nicht gesundheitsgefährdend sind“, erklärt der Verband. Für Aquarien sei das gechlorte Wasser ungeeignet. Der Wasserverband geht davon aus, dass diese Verunreinigungen durch die starken Niederschläge in Reiffenhausen und die Bautätigkeit in Lichtenhagen entstanden sind. Derzeit werden Informationsschreiben an die Haushalte in den betrtoffenen Dörfern verteilt. Der Wasserverband geht allerdings davon aus, dass die angeordneten Maßnahmen nur kurzzeitig notwendig sind. Das Abkochgebot gelte so lange, bis es durch entsprechende Mitteilungen aufgehoben wird. Weitere Auskünfte erteilt der Wasserverband unten den Rufnummern: 01 70 / 5 24 91 66 und 0171 / 9 35 37 86. hein

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