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Neuer Hochbehälter für Lichtenhagen installiert

Zwei Autokräne im Einsatz Neuer Hochbehälter für Lichtenhagen installiert

Ein neuer Hochbehälter in Lichtenhagen soll die Trinkwasserversorgung für die Orte Lichtenhagen und Ludolfshausen sicherstellen. Am Dienstag wurde der Hochbehälter geliefert und mittels zweier Autokräne an seinen Platz gesetzt.

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Quelle: Niklas Richter

Lichtenhagen. „Ursprünglich war vergangenes Jahr geplant, für den alten Hochbehälter eine neue Zuleitung von der Ortsmitte auszulegen“, berichtet Andreas Friedrichs, Vorsitzender des Wasserverbandes Leine-Süd. Dann habe sich aber herausgestellt, dass dieser kaputt gewesen und Wasser ausgelaufen sei. „Deshalb konnte es nicht so gelassen werden“, sagt Friedrichs. Für die Wasserversorgung wurde daher ein Provisorium mit einem 1000-Liter-Tank aufgestellt.

Der neue Hochbehälter war auf einem Transporter liegend nach Lichtenhagen transportiert worden. „Der kleinere Autokran hat ihn an der Bodenseite und der große am Kopfteil angefasst. Dann wurde er vom großen Kran aufgerichtet und auf die dafür vorgesehene Markierung gesetzt“, sagt Dirk Faust, Sachbearbeiter Technik beim Wasserverband. Da das Behältnis dabei zwischenzeitlich frei in der Luft schwebte, seien zwei Kräne notwendig gewesen. „Es hat zum Glück alles problemlos geklappt“, so Faust.

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Der neue Hochbehälter zur Trinkwasserversorgung der Orte Lichtenhagen und Ludolfshausen wurde am Dienstag mittles zweier Autokräne an seinen Platz gesetzt.

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Bei dem neuen Behälter handelt es sich um einen Edelstahlbehälter. Dieser ist nach Aussage Friedrichs der erste im Gebiet des Wasserverbandes Leine-Süd. „Dies zeigt auch, dass uns bewusst ist, das Wasser ein wertvolles Lebensmittel ist“, so der Verbandsvorsitzende. Denn der Behälter verfüge auch über eine automatische Reinigung. Die Kosten für den neuen Hochbehälter liegen bei 500 000 Euro. Auch die neuen Leitungen, die im vergangenen jahr verlegt wurden, kosten noch einmal 500 000 Euro. „Das heißt, wir haben hier eine große Investition geleistet“, sagt Friedrichs. Außer der Trinkwasserversorgung könne jetzt auch die Löschwasserrückhaltung optimiert werden, denn der neue Hochbehälter fasst 90000 Liter.

Bis zur Fertigstellung wird es noch etwa zwei Monate dauern. Der Hochbehälter hat eine wärmegedämmte Hülle, durch die die Temperatur des Wassers von 11 Grad Celsius aufrecht erhalten werden kann. Geschützt werden soll der Hochbehälter durch eine Holzkonstruktion, die einer kleinen Scheune ähneln soll. Diese soll in den kommenden Tagen aufgebaut werden. „Außerdem müssen noch technische Installationen wie eine Druckerhöhung eingebaut werden“, sagt Faust. Der Edelstahlhochbehälter sei gut zu warten, da er von außen leicht zugänglich sei.

„Die Wasserversorgung weiterhin sicherzustellen und gleichzeitig den neuen Hochbehälter zu bauen, war schon eine Herausforderung“, so Friedrichs. Denn dabei sei viel Technik zum Einsatz gekommen. Der Verbandsvorsitzende ist daher froh, dass es während dieser Zeit nur zu einer kleinen Störung gekommen ist und ansonsten alles reibungslos funktioniert hat. „Wir hoffen natürlich auch, dass wir die restlichen Arbeiten jetzt noch ohne Verzögerungen abschließen können“, sagt er.

Von Vera Wölk

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