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Empfang für Spätberufenen

25-jähriges Priesterjubliläum Empfang für Spätberufenen

Im Dom zu Hildesheim hat Bischof Josef Homeyer am 25. Mai 1991 Matthias Kaminski (57) zum Priester geweiht. Das feiert der Gieboldehäuser Pfarrer am Sonntag, 29. Mai, um 13.30 Uhr mit einer Messe in der Kirche St. Laurentius. Anschließend gibt es einen Empfang im Pfarrheim und Pfarrgarten.

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Matthias Kaminski

Quelle: Theodoro da Silva

Gieboldehausen. „Ich bin ein Spätberufener“, sagt Kaminski über sich. Er studierte nicht gleich Theologie, sondern begann mit 17 Jahren erst einmal eine Lehre zum Groß- und Außenhandelskaufmann. Später arbeitete er bei der Stadt Duderstadt in der Jugendpflege. Als sein Chef zum Landkreis Göttingen wechselte und ihn mitnehmen wollte, entschloss sich Kaminski, einen anderen Weg einzuschlagen.

„Ein Freund von mir trug sich damals mit der Idee, Priester zu werden“, erinnert er sich. Er selbst habe als 16-Jähriger bereits darüber nachgedacht, Priester zu werden, das aber verworfen, erzählt er. In der Kirche engagierte er sich jedoch. Mit 18 Jahren stieg Kaminski in seinem Heimatort Langenhagen zum Vorsitzenden der Kolpingsfamilie auf. Später übernahm er die Leitung der Katholischen Jugend im Untereichsfeld.

Deshalb entschloss er sich als 26-Jähriger doch noch für das Priesteramt. Nach Studienjahren in Bonn und Münster empfing er mit vier weiteren Männern die Weihe. Das Bistum setzte ihn im Hildesheimer Stiftsdorf Barsum und später in der Braunschweiger Innenstadtgemeinde St. Ägidien als Kaplan ein. Später wurde er Pfarrer im Nordharz, wo er bis 2002 zwei Diasporagemeinden betreute.

Weil Kaminski in Hildesheim um die Versetzung in die Nähe seiner Eltern bat, durfte er nach Gieboldehausen wechseln. Die Rückkehr ins Eichsfeld empfand er auch als Herausforderung. Dort kannten ihn viele von früher. Nun ist er Chef, muss auch einmal deutliche Worte sprechen und unbequeme Entscheidungen treffen. „Das ist mir im Nordharz leichter gefallen“, bekennt der Pfarrer.

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