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Heiratswillige sammeln Inspirationen

Hochzeitsmesse in Gieboldehausen Heiratswillige sammeln Inspirationen

Viele Aspekte rund ums Heiraten thematisiert am Sonnabend und Sonntag, 21. und 22. Januar, die Hochzeitsmesse im Event- und Tagungszentrum Niedersachsenhof. 32 Aussteller präsentieren Brautleuten, potenziellen Gästen einer Feier und weiteren Interesssierten aktuelle Trends.

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Viele Aspekte rund ums Heiraten thematisiert am Sonnabend und Sonntag, 21. und 22. Januar, die Hochzeitsmesse im Event- und Tagungszentrum Niedersachsenhof.

Quelle: Hinzmann

Gieboldehausen. „Wir sind noch in der Anfangsphase unserer Vorbereitung auf die Hochzeit, daher interessieren wir uns für jeden Stand“, erläuterte der Gieboldehäuser Eduard Bizilja, warum er mit Inga Dell zu der Messe gekommen war. „Mir gefällt der Aufbau hier“, sagte Dell, deren Augenmerk besonders den Ringen und Kleidern galt. Das weitere Spektrum reicht von Fotografie über Floristik, Frisuren, Reisen, bis zu Musik, Catering, Kosmetiktrends, Dekoration und einigem mehr.

Auf die Möglichkeit, im Gieboldehäuser Schloss heiraten zu können, verwies Gemeindebürgermeisterin Maria Bock (CDU) in ihrer Begrüßung. Das historische Ambiente ist bei Paaren gefragt. „99 Prozent unserer Trauungen haben wir im Schloss“, betonte Standesbeamtin Agneta Fütterer. Auch angehende Eheleute, die in weit entfernten Regionen lebten, kämen gerne zurück in ihre alte Heimat, um die Zeremonie in der historischen Kulisse zu erleben.

„Die Leute besuchen ganz gezielt die Stände“, so der Eindruck von Juwelier Günter Oppermann aus Duderstadt. Das Alter der Besucher beschränke sich keinesfalls auf jüngere Menschen, sondern sei „sehr durchmischt“.

Inspirationen für das äußere Erscheinungsbild bieten Modenschauen des Brautstudios Kassel. Der Trend gehe wieder zu weiß und dem Prinzessinnenstil, angesagt seien der Meerjungfrauen-Schnitt, sehr viel Strass und lange, spitze Schleier, sagte Inhaberin Birgit Brand. Auffallend sei, dass in Großstädten andere Kleider favorisiert würden als auf dem Lande, wo in der Regel konservativere Varianten gewünscht seien.

Zu den Models gehört mit Janos Brasch auch Mister Niedersachsen, der zugleich Mister Kassel ist. „Es kommt auf Natürlichkeit und die Persönlichkeit an“, verriet der 35-Jährige und ergänzte: Wichtig sei, „man selbst zu bleiben“. Im Wettbewerb für den Mister-Titel werde von der Jury in Interviews herausgefunden, „ob man locker und authentisch ist“. Ganz wichtig sei das Lächeln, das nicht gestellt sein dürfe und „aus dem Herzen heraus kommen müsse“.

Zufrieden mit der Resonanz ist Tobias Borchard, Inhaber des Event- und Tagungszentrums Niedersachsenhof und Ausrichter der Messe. „Schon vor der Eröffnung standen Leute vor der Tür, mit so einem Zuspruch bereits am Sonnabend habe ich nicht gerechnet“, so Borchard.

Die Messe ist am Sonntag von 10 bis 18 Uhr geöffnet.

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