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Kritik an Neujahrsempfang

Unvollständig und oberflächlich Kritik an Neujahrsempfang

Kritik an der Rede von Bürgermeisterin Maria Bock (CDU) beim Neujahrsempfang des Fleckens im Fachwerkschloss übt der Vorsitzende der Freien Wähler GfG (Gemeinsam für Gieboldehausen, Hubert Hackenfort. Bocks Bilanz sei unvollständig und oberflächlich gewesen.

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Quelle: gt

Gieboldehausen. Die Bürgermeisterin habe sich auf Verwaltungszahlen zur Einwohnerentwicklung und die Herausforderung, Wohnraum zu schaffen, beschränkt, moniert Hackenfort: „Dies war wenig. Zu wenig. Entscheidungen und Entwicklungen, die Einwohner intereressieren oder Sorgen bereiten, wurden nicht genannt.“ Als Beispiele nennt er „das erste Monsterrad“ und „die Verspargelung durch die geplanten Windkraftanlagen“, Informationen zum Rechtsstreit mit dem letzten Pächter des Niedersachsenhofes, die 1000-Jahr-Feier der Wüstung Totenhausen und die Seniorenarbeit.

"Nach Lust und Laune"

Anneliese Weinrich, die zum Jahreswechsel ihr Amt als Seniorenbeauftragte aus persönlichen Gründen aufgeben musste, sei missachtet, die Zukunft der Seniorenarbeit nicht angesprochen worden. Anders als in den Jahren zuvor scheine der Flecken nicht mehr verantwortlicher Ansprechpartner für die Seniorenarbeit zu sein, meint Hackenfort und prangert an, dass die Bürgermeisterin nur eigenen Interessen gefolgt sei und die Gelegenheit genutzt habe, nach „Lust und Laune“ Ereignisse auszuwählen.

Genau das tue Hackenfort mit seiner Kritik, kontert Bock und weist die Vorwürfe zurück. Es sei nicht Sinn des Neujahrsempfangs, einen lückenlosen Abriss der kommunalpolitischen Geschehnisse zu liefern. Es gehe auch nicht darum, Themen anzusprechen, die die Freien Wähler besetzt haben und für wichtig erachten. Die Seniorenarbeit habe sie bei verschiedenen Gelegenheiten lobend hervorgehoben. Auskunft zu kommunalpolitischen Themen werde sie im Gemeinderat geben und dazu Stellung beziehen: „Das ist das richtige Gremium dafür, nicht der Neujahrsempfang.“

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