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Blitzender Chrom und satte Motorensounds

Mustang- und US-Car-Treffen in Gieboldehausen Blitzender Chrom und satte Motorensounds

Blitzender Chrom und satte Motorensounds: Zum dritten Mal organisiert Wolfgang von Berg für den 5. und 6. August in Gieboldehausen ein Mustangtreffen. In diesem Jahr sind auch andere US-Cars zu sehen. Der Erlös ist wieder für das Elternhaus für das krebskranke Kind bestimmt.

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Quelle: Archiv

Gieboldehausen. Für zahlreiche Autofans steht  der Mustang symbolhaft für amerikanische Automobilkultur, mit seiner starken Leistung und einer den kraftvollen Auftritt unterstützenden Optik. 1964 brachte der Hersteller Ford die erste Baureihe auf den Markt. Die hat auch von Berg in seinen Bann gezogen. Sein Hardtop aus dem Jahr 1965 leuchtet in Gelb. Zwei schwarze Streifen setzen Akzente auf der Motorhaube. Bei den ersten beiden Mustangtreffen auf dem Gelände an der Totenhäuser Straße in Gieboldehausen standen nur die motorisierten Wildpferde im Mittelpunkt. Vertreter aller Baureihen waren zu sehen. Der Organisator hofft, dass sich das wiederhole. Sicher dabei seien zumindest die erste Baureihe, vertreten durch sein gelb-schwarzes Modell, sowie die aktuellen Modelle, welche von einem Autohaus vorgestellt werden.

Hubraum und satte Sounds

„In diesem Jahr wollten wir für die Besucher neue Anreize schaffen“, erklärt von Berg, warum es 2017 ein Mustang- und US-Car-Treffen wird. Auf diese Weise könne hoffentlich noch mehr Geld für das Göttinger Elternhaus für das krebskranke Kind gesammelt werden. Und darüber hinaus können sich Autoliebhaber auf zahlreiche weitere amerikanische Automobile mit zumeist großem Hubraum und sattem Sound freuen.

Der Sound der automobilen Kraftpakete steht für manche ihrer Besitzer im Vordergrund. „Deshalb werden wir auch in diesem Jahr eine Phonmessung anbieten“, erklärt von Berg. So mancher Teilnehmer tritt dafür auf dem Ausstellungsgelände auf das Gaspedal und lässt den Motor brüllen. Denn der Besitzer des Fahrzeugs mit dem lautesten Motor bekommt einen Pokal, ebenso wie der Teilnehmer mit der weitesten Anreise. Darüber hinaus sollen die Besucher an beiden Tagen jeweils die besten Autos küren.

Fahrräder als Hauptgewinne

Von Berg, der im Vorfeld unter anderem von Stefan Künemund unterstützt wird, hat auch für das dritte Treffen für beide Tage Preise für eine Tombola organisiert. Sowohl am Sonnabend als auch am Sonntag gebe es ein Fahrrad als Hauptpreis zu gewinnen, so von Berg. Marco Wybranietz, Mitarbeiter der Firma Bikepoint Wessels, stellte bereits die Gewinnmodelle vor. So können die Loskäufer darauf hoffen, ein Scott Mountainbike beziehungsweise, passend zur Veranstaltung, ein amerikanisches Fatbike mit nach Hause zu nehmen. Der Erlös aus der Tombola geht ebenso wie die Erlöse aus dem Verkauf von Speisen und Getränken an das Elternhaus für das krebskranke Kind in Göttingen. „Die Kinder haben ein schlimmes Schicksal“, sagt von Berg. „Da muss man einfach helfen.“  Zahlreiche freiwillige Helfer hat er auch. "Ohne die ließe sich ein solches Event gar nicht umsetzen", sagt er.

Händlermeile und Kinderbetreuung

Eine kleine Händlermeile soll das Angebot auf dem Gelände am Totenhäuser Weg abrunden, welches die Veranstalter erneut vom Eichsfelder Möbelcenter für das Treffen zur Verfügung gestellt bekommen. Unter anderem stellt ein Kfz-Gutachter sein Leistungsportfolio vor. Auch sei die Erstellung von Wertgutachten vor Ort möglich, sagt von Berg. Die Organisatoren haben des Weiteren auch daran gedacht, für Beschäftigung der jüngeren Besucher zu sorgen, damit deren Eltern unbeschwert den Anblick der Automobil-Legenden genießen können. In der Zeit können Kinder Buttons ausmalen, eigene Bilder erstellen und farbenfroh geschminkt werden. Eine Kinderbetreuung steht bereit, sagt von Berg.

Sperrung der Totenhäuser Straße

Der Eintritt ist an beiden Tagen frei, erklärt von Berg. Und für die Teilnahme an dem Treffen ist für die Autos keine Anmeldung notwendig. Die Totenhäuser Straße ist an beiden Tagen ab 9 Uhr gesperrt. Und auch Campingmöglichkeiten seien vorhanden.

Legende in sechster Generation

Die erste Modellreihe des Ford Mustang begründete im Jahr 1964 die Autoklasse der Pony-Cars, zu denen auch Klassiker wie der Chevrolet Camaro, der Dodge Challenger, der Mercury Cougar, der Plymouth Barracuda und der Pontiac Firebird zählten. Allen  gemein war die lange Motorhaube und das kurze Heck sowie großvolumige Motoren mit sechs oder acht Zylindern. Während die anderen Fabrikate irgendwann eingestellt wurden, produzierte Ford den Mustang immer weiter – seit 2014 bereits in seiner sechsten Generation. Vom Erfolg des Mustang inspiriert nahmen Dodge und Chevrolet den Challenger und den Camaro 2008 beziehungsweise 2009 wieder ins Programm.

Die Produktionszeiträume der sechs Generationen des Ford Mustang:

Mustang I (1964 bis 1973)

Mustang II (1973 bis 1978)

Mustang III (1979 bis 1993)

Mustang IV (1994 bis 2004)

Mustang V (2004 bis 2014)

Mustang VI (seit 2014)

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