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Kinder spielend fördern

Neuer Kurs in Gieboldehausen Kinder spielend fördern

Das Familienzentrum St. Antonius und Heilige Familie in Gieboldehausen gibt es seit 2012. Fast genauso lange werden dort auch Familienfrühstücke angeboten. Am Freitag stellte Erika Wickert die Arbeit der Frühförderstelle der Caritas vor.

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Erika Wickert stellte die Arbeit der Frühförderstelle der Caritas vor.

Quelle: Foto: Wölk

Gieboldehausen. „Am Anfang waren das Familienfrühstück nur als Austauschmöglichkeit für Eltern gedacht. Mittlerweile haben wir immer einen Referenten dabei“, berichtete Monika Nickel, stellvertretende Leiterin des Familienzentrums. Dabei würden zahlreiche Themengebiete abgedeckt. „Wir hatten zum Beispiel eine Logopädin hier und jemanden von der Verkehrswacht, der über Verkehrserziehung gesprochen hat“, sagte Nickel. Am Freitag war Erika Wickert von der Frühförderstelle der Caritas in Duderstadt zu Gast. „In der Frühförderung werden Kinder von der Geburt bis zur Einschulung betreut“, erklärte die Heilpädagogin. Die betreuten Kinder seien entweder behindert, von Behinderung bedroht oder entwicklungsverzögert. „Bei uns können aber auch Eltern vorbeikommen, die sich Sorgen über die Entwicklung ihres Kindes machen“, sagte Wickert. In der Frühförderungsstelle gebe es zunächst ein Erstgespräch, bevor es Untersuchungen gebe. „Bei den Untersuchungen wird unter anderem die Sprache und die Motorik getestet. Wenn die Kinder bereits einen Kindergarten besuchen, kann es auch sein, dass wir mit den Erzieherinnen Rücksprache halten“, erläuterte Wickert. Zum Team in der Beratungsstelle gehören nach Angaben von Wickert auch zwei Ärzte, eine Krankengymnastin und eine Logopädin. Nach Abschluss der Untersuchungen würden die Eltern eine Empfehlung erhalten.

Förderung für ein Jahr

„Der Antrag auf Frühförderung muss beim Landkreis zur Genehmigung eingereicht werden“, erläuterte Wickert die weitere Vorgehensweise. Meist werde die Förderung für ein Jahr genehmigt. In der Zeit sei es nicht nur wichtig, dass das Kind Anwendungen wie Logopädie bekomme, sondern auch, dass die Eltern in diese einbezogen würden. „Wir wollen die Kinder im Spiel fördern“, sagt sie.

Motorische Entwicklungsförderung

Im Gieboldehausen bietet Wickert in Zusammenarbeit mit dem Familienzentrum ab 18. Oktober einen Kurs „Motorische Entwicklungsförderung“ an. In dem Kurs, der für sechs Kinder gedacht ist, soll außer der motorischen Förderung auch das Sozialverhalten der Kinder beobachtet werden. „Während des Kurses, der einmal wöchentlich stattfinden wird, werde ich den Kindern nach einer Begrüßungsrunde Übungen für die Grob- und Feinmotorik geben“, gibt Wickert Einblick in den Kurs.

Im Anschluss an den Vortrag nutzen die etwa 15 Teilnehmer die Gelegenheit, sich auszutauschen und mit Wickert ins Gespräch zukommen. Die Kinder konnten währenddessen im Nachbarraum spielen. „Beim nächsten Familienfrühstück am 10. November haben wir einen Referenten, der über die richtige Zahnprophylaxe bei Kindern sprechen wird“, gab Nickel bekannt.

Von Vera Wölk

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