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Neujahrsempfang im Schloss mit 100 Gästen

Gieboldehausen Neujahrsempfang im Schloss mit 100 Gästen

Rund 100 Besucher hat Bürgermeisterin Maria Bock (CDU) am Freitagabend beim Neujahrsempfang des Fleckens im Gieboldehäuser Schloss begrüßt. Vor den Ehrungen gab sie einen Rück- und Ausblick auf Ereignisse im Flecken.

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Bürgermeisterin Maria Bock (CDU) spricht beim Neujahrsempfang im Schloss Gieboldehausen.

Quelle: Richter

Gieboldehausen. „Eines unser Hauptziele wird auch in diesem Jahr die Konsolidierung unserer Haushaltssituation sein“, sagte Bock in ihrer Ansprache und ergänzte: „Wir sind auf einem guten Weg, konnten dadurch aber 2017 nicht allzu große Sprünge machen“. Trotzdem sei etwas möglich gewesen. Der Bürgersteig an der Totenhäuser Straße sei „so gut wie neu“, das Thema Wind vorerst – was Baulasten, Nutzungs- und Infrastrukturvertrag betreffe – erledigt. Bock: „Wir können gespannt sein, wie es weitergehen wird, wann und wie viele Windmühlen tatsächlich entstehen werden.“

Die Bürgermeisterin erinnerte an den neuen Radweg und die neue Brücke über die Suhle. Bock würdigte das Engagement der Feuerwehr und dankte allen, die sich – wie Ursel Runge und Jörg Ripping – für die Belange des Fleckens und das Wohl der Bürger eingesetzt haben.

Bürgermeisterin Maria Bock (CDU)

Bürgermeisterin Maria Bock (CDU).

Quelle: Niklas Richter

„Unsere Jugendlichen brauchen ein neues Zuhause, einen Ort, wo sie sich zurückziehen und treffen können“, erklärte Bock mit Blick auf ein wichtiges Thema in 2018. „Wir sind mit der Samtgemeinde im Gespräch und hoffen, eine für alle Seiten zufriedenstellende Lösung in der Grundschule zu finden, die ohne allzu großen Aufwand und finanzielle Mittel realisiert werden kann. Fördergelder in Höhe von 10000 Euro haben wir bereits bewilligt bekommen.“ Die Straßen in Gieboldehausen müssten „nach und nach instand gesetzt werden“. In der Kindertagesstätte Heilige Familie stünden umfangreiche Renovierungsarbeiten an.

Um beim Thema Wohnen in Gieboldehausen zu Lösungen zu kommen, müsse analysiert werden, wer jetzt wo und wie wohne, was im Zuge des demografischen Wandels auf die Einwohner zukomme und welche Leerstände im Altbestand zu erwarten seien. Ein Bauvorhaben durch den Bund, das Gieboldehausen stark beeinträchtigen werde, sei der Bau einer neuen Hahlebrücke. „Ein erstes Gespräch mit den Beteiligten ist erfolgt. Baubeginn wird voraussichtlich nicht vor 2019, eher 2020 sein“, sagte Bock.

Die Unternehmen Harz Energie und die EEW hätten angekündigt, dass an der Kolpingstraße, an der Paterhofstraße und an der Schlesischen Straße neue Wasserleitungen und Stromleitungen gelegt werden. An der Ohlenroder Straße, an der Rhumestraße und einem Stück am Kälberboy würden neue Kanäle durch die Samtgemeinde verlegt.

Die Schola St. Laurentius sorgte für den musikalischen Rahmen des Neujahrsempfangs.

Von Axel Artmann

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