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Abfallende Schindeln: Obernfelder St. Blasius-Kirche gesichert

Bauzäune Abfallende Schindeln: Obernfelder St. Blasius-Kirche gesichert

Wegen herabfallender Dachschindeln vom Turm der St.-Blasius-Kirche in Obernfeld ist ein Teil des Umfeldes auf 30 Metern Läge mit Bauzäunen „umfassend gesichert worden“, erklärt Pfarrer Michael Kreye. Der Innenraum könne weiter über zwei Eingänge betreten werden.

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Kirche mit Zaun, der aufgestellt wurde, nachdem Schindeln vom Kirchendach runtergefallen waren.

Quelle: Niklas Richter

Obernfeld. „Die Gottesdienste sind von der Sperrung nicht betroffen“, berichtet der Geistliche. Die Absicherung sei auf Beschluss des Kirchenvorstandes und in Absprache mit dem Bischöflichen Generalvikariat in Hildesheim erfolgt, erklärt er. Während einer Sitzung hätten die Mitglieder des Kirchenvorstandes in der vergangenen Woche über das Problem gesprochen. „Wir sind zu der Überzeugung gelangt, dass hier unmittelbarer Handlungsbedarf besteht, weil Gefahr im Verzug ist“, sagt Kreye. Das Wichtigste sei die Sicherung der Kirchenbesucher und Passanten, „damit dort nichts passiert.“

Kreye verweist darauf, dass bereits ein Eimer mit eingesammelten Dachschindeln gefüllt worden sei. Die Schindeln fielen „in unregelmäßigen Abständen“ herunter. Es könnte „schwerste Folgen“ haben, wenn jemandem eine solche Schindel auf den Kopf falle, befürchtet der Geistliche. Schließlich seien es „keine Bettfedern, die da runterkommen“. Kreye verweist auf die Höhe des Turms und die damit verbundene Fallgeschwindigkeit. Herunterfallen würden nur die Schindeln vom Turm, nicht jedoch die Dachziegel. Die Herbststürme der vergangenen Wochen seien möglicherweise der Auslöser für das Problem, vermutet der Pfarrer.

Der Bauzaun sei bereits Ende vergangener Woche und damit im Vorfeld des Obernfelder Weihnachtsmarktes aufgestellt worden. Befestigt sind daran Zettel mit der Aufschrift „Wegen herabfallender Ziegeln gesperrt“. Kreye verweist darauf, dass die Kinder der benachbarten Grundschule gerne die Abkürzung über das kirchliche Gelände nehmen. Dies sei „gängige Praxis“, schildert er.

„Glücklicherweise“ sei das von Obernfeldern als „Eichsfelder Dom“ bezeichnete Gotteshaus so groß, „dass wir noch eine sichere Zuwegung haben“, betont der Geistliche und bittet um Verständnis für diese „absolut notwendige Maßnahme“. Kreye: „Wir wollen, dürfen und können nicht abwarten, bis etwas Furchtbares passiert.“

Von Axel Artmann

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