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Richtfest bei der Freiwilligen Feuerwehr

Bilshausen Richtfest bei der Freiwilligen Feuerwehr

„Der Richtbaum grüßt als frohes Zeichen gar weit hinaus von dieser Höhe ...“ Mit einem traditionellen Richtspruch haben Architekt Gregor Bringmann und Sven Bringmann, Feuerwehr­mann und Zimmerer, den Rohbau des Bilshäuser Feuerwehr­gerätehauses als Anbau an die Grundschule gerichtet.

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Samtgemeindebürgermeister Steffen Ahrenhold begrüßt als Bauherr die Feuerwehrleute.

Quelle: Arne Bänsch

Bilshausen. „Die Feuerwehr ist zahlreich vertreten“, stellte Gieboldehausens Samtgemeindebürgermeister Steffen Ahrenhold (CDU) als Bauherr fest. „Nach so vielen langen Jahren und Planungen“ sei es nun endlich soweit, dass der Bau in die finale Phase gehe. Die Belange der Bilshäuser gingen nicht nur die Einwohner des Ortes an. Die Bilshäuser seien schließlich auch eine Stützpunktfeuerwehr der Samtgemeinde. Insgesamt seien für die Bauarbeiten rund 740000 Euro im Etat eingeplant. Die Fertigstellung sei für Februar oder März geplant. „Die Frage ist: Wie wird der Winter?“, sagte der Samtgemeindebürgermeister. Aber selbst wenn es sich durch einen strengen Winter noch einmal verzögern sollte, sei ein Ende in Sicht. Und nach zehn Jahren Planung seien ein oder zwei Monate auch nicht mehr viel. Man müsse erst die Prognosen abwarten, sagte der Architekt. Wenn erst die Tore und die Fenster eingebaut seien, seien die Arbeiten aber auch unabhängig vom Wetter.

Das Richtfest galt dem Anbau an die Grundschule, der als Fahrzeughalle dienen soll. Dort sei Platz für zwei große Fahrzeuge und einen Hänger, sagte Ahrenhold. Darüber hinaus werde auch im Bestand der Grundschule gebaut. „Dort entstehen die Umkleideräume und Toiletten sowie die Räume für die Kinder- und Jugendfeuerwehr.“ Dankbar sei er für die Eigenleistung, welche die Feuerwehr im Vorfeld der Bauarbeiten eingebracht hätte. Diese hätten unter anderem das Fällen der Bäume sowie den Abbau von Waschbecken und Leuchteinheiten übernommen. Die Aufträge für die einzelnen Arbeiten seien zu mehr als der Hälfte an regionale Firmen gegangen. Das sei nach Ahrenholds Angaben beim aktuellen Ausschreibungsverfahren auch nicht mehr selbstverständlich.

„Als die Planungen begannen, war ich noch im Bauausschuss der Gemeinde“, erinnerte sich Georg Engelhardt, der mittlerweile den Vorsitz des Bauausschusses der Samtgemeinde übernommen hat. Gemeindebürgermeisterin Anne-Marie Kreis (CDU) ergänzte: „Wir hatten ursprünglich vor, an alter Stelle zu bauen, aber dort hätten wir Probleme mit den Parkplätzen bekommen.“ Die Vorplanung habe nach Engelhardts Angaben damals aber ergeben, dass ein Bau an der alten Stelle nicht kostengünstiger gewesen wäre, weil dort ebenfalls sehr viel Arbeit erforderlich gewesen wäre. Kreis erzählte, dass Ahrenholds Vorgängerin Marlies Dornieden den Vorschlag unterbreitet habe, zur Grundschule zu wechseln, weil das Gelände sowieso bereits der Samtgemeinde gehöre. Schule und Feuerwehr könnten aber auch gut miteinander harmonieren, sagte die Bürgermeisterin. Das sieht auch Schulleiter Peter Moneke so: „Wir könnten eine Kooperation in unsere schuleigenen Lehrpläne aufnehmen.“ Er kenne von früheren Schulen, dass Feuerwehrleute den Grundschülern ihre Ausrüstung und Fahrzeuge erklärt hätten. Und hier könne die direkte Nachbarschaft da sogar förderlich sein.

Von Rüdiger Franke

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