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Sanierung nach Wasserschaden

Sporthalle Obernfeld Sanierung nach Wasserschaden

Der in den Jahren 1976 und 1977 errichtete Altbau der Obernfelder Sporthalle soll saniert werden. Die Arbeiten beginnen voraussichtlich am Beginn des kommenden Jahres, berichtet Gemeindebürgermeister Karl-Bernd Wüstefeld (CDU).

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Gemeindebürgermeister Karl-Bernd Wüstefeld zeigt den Sanierungsbedarf nach einem Wasserschaden.

Quelle: Foto: Pförtner

Obernfeld. Anlass für die geplanten Arbeiten sei ein Wasserschaden aus dem Spätherbst des vergangenen Jahres. Die alten, in einem Kiesbett verlegten Rohre seien durchgerostet gewesen, erklärt Wüstefeld. Daher sei der Boden in den Umkleideräumen und in der folge auch in der Halle feucht geworden.

Spezialisten trocknen Feuchtigkeitsschäden

„Eine von der Versicherung beauftragte Spezialfirma hat das Leck geortet, den Schaden ermittelt und die Feuchtigkeitsschäden getrocknet, so dass sich der Schaden nicht weiter ausdehnen konnte“, erläutert der Gemeindebürgermeister. Der Gemeinderat Obernfeld habe den Wasserschaden zum Anlass genommen, ein Sanierungskonzept für den gesamten Sanitärbereich des Altbaus auf den Weg zu bringen. Dabei soll auch die Ausstattung des um die Jahrtausendwende errichteten Anbaus berücksichtigt werden.

Der bisherige Umkleidebereich, die Dusche und die Herren-Toilette sollen danach durch einen Multifunktionsraum mit Küchenzeile ersetzt werden. Im Damenbereich sieht die Planung nach Angaben Wüstefelds die Sanierung von Dusche, Umkleidebereich und Toilette vor. Außerdem sei eine zusätzliche Toilette vorgesehen.

Die Kosten für die Arbeiten beziffert Wüstefeld mit rund 100 000 Euro, 40 000 übernehme die Versicherung. Die verbliebenen 60 000 Euro werde die Gemeinde finanzieren. „Wir werden versuchen, über die Samtgemeinde und den Landkreis Göttingen Fördermittel zu erhalten“, berichtet der Bürgermeister. Parallel zu den genannten Arbeiten werden nach seinen Worten in den „angefassten“ Sanitärbereichen auch die Elektroleitungen erneuert.

Wärmedämmung für Dach und Fassade geplant

Angedacht sei in weiteren Schritten auch, Wärmedämmung an der Außenfassade und im Dach einzubringen und den Schwingboden der Halle zu erneuern. Wann diese Vorhaben umgesetzt werden, hänge davon ab, ob es zum Bau einer gemeinsamen Kindertagesstätte (Kita) für Mädchen und Jungen aus den Orten Obernfeld, Rollshausen und Germershausen komme. Finanziert werden solle diese Kita mit Mitteln aus dem Programm für „Kleinere Städten und Gemeinden“.

Die Verwaltung der Samtgemeinde Gieboldehausen habe dieses Vorhaben in diesem Jahr als Teil des „Integrierten Entwicklungskonzeptes“ angemeldet, teilte Wüstefeld weiter mit. Angesiedelt werden solle die Kita in Obernfeld, da dieser Standort eine enge Vernetzung mit der Grundschule und die Anbindung an die Sporthalle ermögliche.

Die Pläne sähen vor, die Kindertagesstätte mit einem Multifunktionsraum auszustatten, der Begegnungen von mehreren Generationen ermögliche. Da die Gemeinde den Eigenfinanzierungsanteil übernehmen müsste, sei sie zu diesem Zeitpunkt nicht in der Lage, parallel auch die Sanierungskosten für die Hallendämmung und den Schwingboden zu übernehmen.

Von Axel Artmann

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