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2018 kommt „Die Zauberflöte“

Waldbühne Bremke 2018 kommt „Die Zauberflöte“

In der Saison 2018 wird erstmals kein Märchen der Brüder Grimm als Hauptstück auf der Bremker Waldbühne aufgeführt, sondern eine kindgerechte Umsetzung von Mozarts „Zauberflöte“. Für das neue Stück ist auch wieder ein Casting im „Kauf Park“ geplant. Termin: 16. Dezember, 14 Uhr.

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In der kommenden Spielzeit wird die Waldbühne Bremke Schauplatz für Aufführungen von Mozarts „Zauberflöte“.

Quelle: Christoph Mischke

Bremke. Seit 1949 gibt es auf der Waldbühne Bremke jährliche Märchenspiele; eine Oper als Hauptstück der Saison war bisher noch nicht dabei. „Wir werden aus der Oper ein Theaterstück machen, aber durchaus drei oder vier Gesangselemente mit einbauen“, verrät Stiller im Gespräch mit dieser Zeitung. Ein Großteil des Ensembles der Saison 2017 habe bereits erklärt, auch im kommenden Jahr wieder dabei sein zu wollen. Allerdings werden für die „Zauberflöte“ insgesamt rund 20 Rollen zu besetzen sein, weshalb es wieder ein Casting im Göttinger Einkaufszentrum „Kauf Park“ geben soll. Am 16. Dezember ab 14 Uhr können junge Talente beweisen, was in ihnen steckt – wobei der Fokus ein anderer sein wird als in den Vorjahren. „Wir schauen uns dann eben auch an, ob jemand singen kann, wobei dies nicht entscheidend ist“, erklärt Stiller. Von den Gesangsfähigkeiten der Schauspieler werde abhängen, ob während der Aufführungen live gesungen werden kann oder ob die Musik als Vollplayback zugespielt wird. Gesucht werden jedenfalls noch spielfreudige junge Leute zwischen ungefähr zehn und 25 Jahren, männlich und weiblich gleichermaßen.

„Es soll kindgerecht sein, aber nicht kindlich“

Damit es überhaupt zur Aufführung von Mozarts „Zauberflöte“ kommen kann, ist eine waldbühnengerechte Adaption des Werkes nötig. „Es soll kindgerecht sein, aber nicht kindlich“, gibt Silvie Stiller die Stoßrichtung vor. Um die Umsetzung kümmert sich mit Rick Leander Stiller der Sohn der Regisseurin, der zuletzt auch schon als Darsteller auf der Waldbühne überzeugen konnte. Zum Ensemble kam er einerseits durch eines der Castings im „Kauf Park“, andererseits aber auch durch seine Schwester Rosanne Gianna Stiller, die schon länger dabei ist und inzwischen in Paris Schauspiel studiert. Außerdem hat sie gerade erst ein Lied für die Waldbühne geschrieben und aufgenommen. „Sie hat den Charakter der Waldbühne mit diesem Song sehr gut eingefangen“, lobt ihr Vater Thomas Carl Stiller, der sich mittlerweile ebenfalls stark für das Laientheater engagiert. Auch Waldbühne-Vorstand Horst Fädrich ist begeistert: „Die Melodie ist sehr eingängig, und man wird dieses Lied schnell mit der Waldbühne verbinden. Es ist wirklich sehr schön geworden.“ Rosanne soll es an zwei Sonnabenden im Advent auf der Atrium-Bühne im „Kauf Park“ präsentieren, nämlich am 9. und am 16. Dezember. An beiden Tagen wird auch das diesjährige Waldbühne-Stück „Das große Märchenallerlei“ noch mehrmals im „Kauf Park“ aufgeführt. Die erste Vorstellung soll jeweils um 12 Uhr beginnen, die zweite dann am Nachmittag (15 / 16 Uhr). Dort können potenziell Interessierte schon mal einen Eindruck davon bekommen, was sie auf der Waldbühne erwartet. „Wir erleben bei uns ganz viele kreative Prozesse, in die sich alle einbringen dürfen. Das stärkt den Zusammenhalt in Crew und Ensemble“, berichtet Thomas Stiller, der das Ganze auch als „respektvolles Teambuilding“ bezeichnet. Dies sei keineswegs nur auf die Schauspieler bezogen, ergänzt Fädrich: „Wir brauchen auch immer engagierte Leute hinter den Kulissen, zum Beispiel für die Technik.“. Auch jeder Helfer könne sich auf der Waldbühne kreativ einbringen, sei es beim Bühnenbau, bei der Kostümgestaltung oder bei der Requisitenauswahl.

Infos und Kontakt: waldbuehne-bremke.de

Von Markus Riese

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