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Schulanmeldungen in Gleichen umstritten

Debatte im Ratsgremium Schulanmeldungen in Gleichen umstritten

Der prognostizierten Rückgang der Anmeldungen für die vier Grundschulen in der Gemeinde Gleichen hat für große Diskussionen im Ratsausschuss Schulen und Kindertagesstätten geführt. Schulleiter haben die Berechnungen der Gemeindeverwaltung kritisiert.

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Wieder ein schwieriger Fall – ist auch die Zukunftsfrage zu den Gleichener Grundschulen.

Quelle: dpa

Gleichen. Die Prognosen der Gemeindeverwaltung besagen, dass beispielsweise für das Schuljahr 2018/19 in Bremke nur 13 und für das Jahr 2021 nur fünf Anmeldungen für die jeweils neue 1. Klasse geben wird. Christiane Thiery, Schulleiterin der Grundschule Bremke, findet es zwar richtig, das es die Prognosen gibt, zeige aber Mängel auf. Sie legte eine Liste der tatsächlichen Anmeldungen für das Schuljahr 2018/19 vor, auf der 17 statt 13 Anmeldungen vermerkt waren. Das Problem sei, dass die Prognosen nur gemeldete Kinder und die Geburtenrate im Einzugsbereich berücksichtige. Zuzüge und Inklusionskinder, die aufgrund ihres Förderungsbedarfs doppelt zählten, würden nicht mit einbezogen werde. „Zwei Inklusionskinder, die noch geprüft werden müssen, sind für nächstes Jahr bei uns angemeldet, deswegen gehe ich auch nicht davon aus, dass es Kombiklassen geben wird“, so Thiery. Mit den Inklusionskindern steige die Zahl der Anmeldungen, aufgrund der Doppelzählung, auf 19. Astrid Wiegand von der Verwaltung nahm die Kritik an der Prognoseaufstellung an und versprach dieser nachzugehen.

Alles Weitere wurde an den noch jungen Arbeitskreis Schulentwicklung verwiesen, der sich wieder am 9. Januar zusammensetzten wird, allerdings unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Dieser tagt über die künftige Entwicklung der Schulen in Bremke, Klein Lengden, Diemarden und Kerstlingerode und versucht Lösungen zu finden, wie die Gemeinde auf die rückläufigen Schülerzahlen reagieren sollte. Der Antrag von Georg-Wilhelm Nolte (Freie Wähler), künftig keine Informationen des Arbeitskreises mehr an die Öffentlichkeit weiterzugeben, wurde mit zwei Gegenstimmen (Grünen) beschlossen.

Von Madita Eggers

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