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Sattelzug brennt auf der A7 aus

Sperrung teilweise aufgehoben Sattelzug brennt auf der A7 aus

Nach dem Brand eines Sattelzuges auf der A7 bei Hedemünden ist die Sperrung der Autobahn teilweise aufgehoben worden. Der Lastwagen war in Richtung Hannover unterwegs, als er aus bislang unbekannter Ursache vor der Anschlussstelle Hedemünden gegen 17.40 Uhr in Brand geriet, teilte die Polizei mit.

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Quelle: FW Münden

Hedemünden. Der Fahrer des Lkw blieb nach Angaben von Mündens Stadtbrandmeister Dieter Röthig unverletzt. Der Fahrer hatte es noch geschafft, den brennenden Auflieger von der Zugmaschine abzuhängen. 53 Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Hann. Münden, Oberode, Hedemünden und Landwehrhagen löschten das Feuer. Der Auflieger, auf dem 25 Tonnen Papierrollen geladen waren, wurde durch den Brand schwer beschädigt.

Die Feuerwehr holte nach Angaben von Röthig die Papierrollen mit einem Stapler vom Auflieger, um sie einzeln abzulöschen. Ein Abschleppwagen sollte später das Unfallfahrzeug bergen.

Die Autobahn 7 musste wegen der starken Rauchentwicklung zwischenzeitlich in beiden Richtungen voll gesperrt werden. Es bildeten sich lange Staus. Die Sperrung der Südfahrbahn wurde aber schnell wieder aufgehoben. Am Dienstagabend gegen 20.30 Uhr wurde der Verkehr auf der Nordfahrbahn einspurig an der Unfallstelle vorbeigeführt, sagte Röthig. Seit Mittwochmorgen, 6 Uhr, sind nach Polizeiangaben an der Unfallstelle zwei Spuren freigegeben. Zu Verkehrsbehinderungen kam es am Morgen zunächst nicht.

Im Stau ereignete sich am Dienstagabend nach Angaben des Stadtbrandmeisters während des Einsatzes noch ein medizinischer Notfall. Einige Einsatzkräfte hätten der betroffenen Person aber schnell helfen könne, bis der Notarzt eingetroffen sei.

Zuletzt hatte es bei Unglücken auf Autobahnen heftige Kritik an Verkehrsteilnehmern gegeben, weil diese keine Rettungsgasse gebildet hatten. In diesem Fall hätten sich die Autofahrer aber vorschriftsmäßig verhalten, sagte Röthig. "Das war eine ganz hervorragende Rettungsgasse, wir sind schnell zum Einsatzort gekommen."

Fotos: FW Münden

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