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Falsche Polizisten scheitern mit Trickbetrug

Hann. Münden Falsche Polizisten scheitern mit Trickbetrug

Eine Serie von Anrufen falscher Polizeibeamter hat die echte Polizei am Montag in Hann. Münden registriert. In allen Fällen reagierten die Angerufenen richtig und beendeten das Telefonat.

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Quelle: dpa (Symbolbild)

Hann. Münden. Zu finanziellen Schäden kam es deshalb nicht, teilt die Polizei weiter mit. Alle vier Anrufe fanden am späten Montagnachmittag statt. In der Zeit zwischen 17.45 und 18.05 Uhr meldete sich jeweils ein unbekannter Mann, der sich als Polizist ausgab und nahezu inhaltlich identisch vorgab, dass in der Straße "Am Wittenborn" beziehungsweise im "Berliner Ring" Männer aus Rumänien oder  Räuber festgenommen worden seien. Bei den Männern habe man einen Zettel mit den Personalien, der Anschrift und der Telefonnummer des jeweils Angerufenen gefunden. Im weiteren Gespräch erkundigte sich der Betrüger gezielt nach im Haus aufbewahrten Wertsachen oder auch den persönlichen Wohnverhältnissen.

Zwar ging keiner der vier Angerufenen auf die Fragen ein, sondern beendeten das Gespräch. Dennoch nimmt die Mündener Polizei die Vorfälle zum Anlass, erneut vor dieser Betrugsmasche zu warnen. Die Hinweise der Ermittler:

  • Die "echte" Polizei fordert niemals Bürger auf, Banküberweisungen oder Bargeldabhebungen vorzunehmen, um Ermittlungen zu unterstützen.
  • Bei derartigen Anrufen gibt es immer Zeit für eine Rücksprache mit Angehörigen und Vertrauenspersonen. Deshalb nicht unter Druck setzen lassen, auch nicht durch angeblich dringende Ermittlungen zu einem Einbruch in der Nähe.
  • Polizisten in ziviler Kleidung weisen sich mit einem Dienstausweis aus und haben Verständnis dafür, dass man bei der Polizeizentrale nachfragt.
  • Selbst die Telefonnummer der Polizei heraussuchen. Niemals über die am Telefon angezeigte Nummer zurückrufen.
  • Bei verdächtigen Vorfällen umgehend die Notrufnummer 110 anrufen.

Hinweise zu den aktuellen Anrufen nehmen die Ermittler unter Telefon 05541/951-0 entgegen.

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