Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / 0 ° Schneeregen

Navigation:
4000 Euro für Hochwasseropfer

Hann. Münden 4000 Euro für Hochwasseropfer

Ohne erneute Vorbereitung ist die Mannschaft des Technischen Hilfswerk (THW) Hann. Münden am Freitag in das Finale der Sat.1 Regional-Sommerspiele gegangen. Denn bis Donnerstag waren die Mitglieder im Hochwassereinsatz in Goslar im Einsatz. Dennoch unterboten sie ihre Zeit von vor einer Woche.

Voriger Artikel
Verbindungsstraße wieder geöffnet
Nächster Artikel
Mofa in Hann. Münden gestohlen

Das Team des THW Hann. Münden hat eine neue Bestzeit erzielt.

Quelle: ve

Hann. Münden. In der ersten Runde der Sommerspiele hatten sie sich gegen drei weitere Ortsverbände durchgesetzt. Im Finale mussten die THW-Mitglieder jetzt nicht nur den Parcours erneut absolvieren, sondern auch die eigene Zeit von 1:57 Minuten unterbieten. Denn dafür würde der Ortsverband zu den bereits feststehenden 2000 Euro Siegprämie weitere 2000 Euro erhalten.

„Die Fernsehkameras sind auch noch einmal eine besondere Situation“, erklärte Hans-Jürgen Kriegs, der Öffentlichkeitsbeauftragte des THW-Ortsverbandes. Bis zum Start stieg bei den Wettkämpfern die Nervosität und bei den zahlreichen Zuschauern aus Hann. Münden und von anderen THW-Ortsverbänden die Stimmung. Laut jubelten sie der Mannschaft zu, als Wettkampfrichter Harald Krüger endlich den Parcours freigegeben hatte.

Als erstes musste einer der Teilnehmer eine Metallstange an zwei Enden mit einem Trennschleifer geteilt werden. Erst danach durften auch die anderen starten. Für sie galt es, eine Puppe, die unter einem Betonklotz eingeklemmt war, zu bergen und auf eine Trage zu legen. Mit der Trage musste auch das letzte Hindernis, eine Holzwand, bewältigt werden. Hierzu wurde in die Wand mit einer Kettensäge ein Loch geschnitten. Nach 1:33 Minuten lösten die Kameraden das Martinshorn aus, das den Zieleinlauf verkündete. Der Jubel bei allen war riesig. „Die Siegprämie wollen wir an die Hochwasseropfer spenden“, sagte die glückliche THW-Ortsbeauftragte Kathrin Senger.ve

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Die Bilder der Woche vom 2. bis 8. Dezember