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Bachs Weihnachtsoratorium zum Mitsingen

Einbeck Bachs Weihnachtsoratorium zum Mitsingen

Ein „Singalong“, bei dem das Publikum begleitet von einem professionellen Orchester singt, planen die Kreiskantoren des Kirchenkreises Leine-Solling. Sie wollen das Weihnachtsoratoriums von Johann Sebastian Bach am Sonnabend, 12. Januar 2018, um 17 Uhr in der Einbecker PS-Halle aufführen.

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Planen ein Singalong: Kreiskantor Ole Hesprich, Kreiskantorin Ulrike Hastedt und Superintendent Jan von Lingen (v. l.).

Quelle: r

Einbeck. Sponsoren für die kirchenkreisweite Mitsing-Aktion sind bereits gefunden. Die Teilnehmer müssen sich Eintrittskarten kaufen, die von Sommer an erhältlich sind. Außerdem benötigen sie das Notenmaterial für die Kantaten des 1734/35 vom Thomanerchor in Leipzig uraufgeführten Oratoriums. Aufgeteilt nach ihrer Stimmlage werden sie im Konzertraum am Tiedexer Tor 3 sitzen, der bis zu 500 Menschen fasst.

Die drei Kantoren, Benjamin Dippel (Northeim), Ulrike Hastedt (Einbeck) und Ole Hesprich (Uslar), sprechen in den kommenden Wochen und Monaten jeweils in ihrem Bereich gezielt Kantoreien, Chöre und Schulen an. Sie wollen aber auch andere Musikbegeisterte für das Projekt gewinnen. Dabei haben sie insbesondere Personen im Blick, die schon immer einmal Bachs Weihnachtsoratorium singen wollten, sich das aber bisher nicht trauten. Kinder können einige Choräle oder den Eingangschor mitsingen.

„Der Kirchenkreis rechnet mit 300 aktiven Teilnehmern“, sagt Superintendent Jan van Lingen. Geprobt wird dezentral in Übungseinheiten, zu denen die Kantoren einladen. Die Kantoreien, die das Oratoriums in der Regel ohnehin bereits aufgeführt haben, haben eigene Vorbereitungstreffen.

Save-the-date-Magneten werden derzeit in den Gemeinden des Kirchenkreises Leine-Solling verteilt. Singalongs finden unter anderem in der Royal Albert Hall in London, der Hauptkirche St. Trinitatis in Hamburg-Altona oder in der Neustädter Hof- und Stadtkirche in Hannover statt. „Das hat uns bewogen, das auch einmal in Einbeck zu probieren“, meint der Superintendent. Mit hunderten anderer Sänger aufzutreten, sei eine „ganz neue Erfahrung“.

Von Michael Caspar

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