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68-Jähriger stirbt bei Feuer in Northeim

Brand in Mehrfamilienhaus 68-Jähriger stirbt bei Feuer in Northeim

Verheerendes Feuer in Northeim: Bei einem Großbrand in einem Mehrfamilienhaus an der Hindenburgstraße ist am Mittwochabend ein 68-jähriger Hausbewohner ums Leben gekommen. Eine Frau und eine dreiköpfige Familie, die ebenfalls in dem Haus wohnten, konnten sich retten.

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Das Feuer war am Mittwochabend aus bisher unbekannter Ursache in der Wohnung des 68-Jährigen im ersten Stockwerk eines Dreifamilienhauses ausgebrochen.

Quelle: Lange

Northeim. Northeims Bürgermeister Hans-Erich Tannhäuser hat die Familie kurzfristig in seiner Wohnung aufgenommen.

Das Feuer war am Mittwoch gegen 19.40 Uhr aus bisher unbekannter Ursache in der Wohnung des 68-Jährigen im ersten Stock des Hauses ausgebrochen, sagte Northeims Polizeisprecher Uwe Falkenhain. Die anderen Bewohner konnten sich aus ihren Wohnungen im Dach- und Erdgeschoss unverletzt ins Freie retten. Die Höhe des Schadens beträgt nach Schätzungen der Polizei mehr als 200.000 Euro.

Beim Eintreffen der Feuerwehr, die mit einem Großaufgebot im Einsatz war, schlugen bereits Flammen aus den Fenstern der Wohnung im ersten Stock. Rund 130 Angehörige der Freiwilligen Feuerwehren aus Northeim und den umliegenden Ortschaften begannen umgehend mit den Löscharbeiten. Es gelang den Einsatzkräften, das Feuer in der ersten Etage schnell unter Kontrolle zu bringen.

Die Feuerwehr verhinderte zudem, dass die Flammen auf die Wohnungen im Dach- und Erdgeschoss übergriffen. Die Wohnung im ersten Stock wurde durch den Brand völlig zerstört. Das Haus ist derzeit unbewohnbar. Bei dem Einsatz wurden der Polizei zufolge vier Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren leicht verletzt.

Gegen 21 Uhr fand die Feuerwehr in der Küche der ausgebrannten Wohnung den Leichnam des 68-jährigen Bewohners, der dort allein gelebt hatte, sagte Falkenhain. Der Leichnam wurde geborgen und polizeilich beschlagnahmt. Für weitere Untersuchungen wurde er noch in der Nacht zum Donnerstag in das Institut für Rechtsmedizin in Göttingen gebracht. Die Obduktion habe keine Hinweise auf ein Gewaltverbrechen geliefert, sagte Falkenhain am Donnerstagnachmittag.

Hinweise zur Brandursache liegen der Polizei zufolge bislang noch nicht vor. Der Brandort wurde polizeilich beschlagnahmt. Die Ermittlungen des 1. Fachkommissariats der Polizeiinspektion Northeim/Osterode dauern an.

Unterdessen hat Northeims Bürgermeister Tannhäuser die dreiköpfige Familie, deren Wohnung im Dachgeschoss bei dem Feuer schwer verrußt worden war, bis auf Weiteres in seiner Wohnung aufgenommen, wie ein Sprecher der Stadtverwaltung auf Anfrage bestätigte. Sachspenden für die Familie können demnach bei der Arbeiterwohlfahrt am Entenmarkt 4 abgegeben werden. Wohnungsangebote nimmt die Stadt Northeim unter Telefon 05551 / 96 61 01 entgegen. Die Bewohnerin der anderen Wohnung kam bei einem Familienmitglied unter. afu

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