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Defizit von 1,8 Millionen Euro

Nörtener Finanzhaushalt Defizit von 1,8 Millionen Euro

Ein Defizit von 1,8 Millionen Euro klafft 2017 im Finanzhaushalt des Fleckens Nörten-Hardenberg, berichtete Kämmerer Jürgen Werner während der Ratssitzung. Im Ergebnishaushalt, der ein Volumen von 14,6 Millionen Euro hat, wird es dagegen einen Überschuss von 6300 Euro geben.

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Quelle: dpa (Symbolbild)

Nörten-Hardenberg. „Zum Jahresende fallen mit der Endabrechnung der Area-3-Gewerbegebietserschließung Kosten von anderthalb Million Euro an“, führte der Kämmerer aus. Das belaste den Finanzhaushalt, bei dem Einzahlungen von 14,1 Millionen Euro Auszahlungen von 15,9 Millionen Euro gegenüberstünden.

Weniger Schulden als 2003

480.000 Euro könnten jedoch über einen Grundstücksverkauf wieder hereinkommen. Höher fielen wahrscheinlich die Gewerbesteuern zweier neu angesiedelter Betriebe aus, die er konservativ angesetzt habe. Die Gesamtverschuldung gab der Kämmerer mit – bereinigt – sechs Millionen Euro an. Zum Vergleich: 2003 waren es 13 Millionen Euro.

Einen großen Posten im Finanzhaushalt machen mit 2,98 Millionen Euro die Ausgaben für Schulen und Kindergärten aus. „Gut angelegt“ sei dieses Geld, sagte Sarah Kimmina (SPD). Der Schuldenabbau habe bei der Haushaltsaufstellung Vorrang gehabt, lobte Werner Thiele (CDU). Er mahnte aber Investitionen im Bereich Neubaugebiete und neuer Gewerbeflächen an. In Nörten sei in Straßen zu investieren, um den Verkehr zwischen Hardegsen und Duderstadt zu bewältigen.

„Ist es gerecht, wenn wir mehr als die Hälfte unserer Steuereinnahmen an den Kreis abführen müssen“, fragte Erhard Eberl (Freie Bürger-Liste) mit Blick auf die 4,86 Millionen Euro für die Gewerbesteuer- und die Kreisumlage. Die Hebesätze für die Grund- und Gewerbesteuer seien unterdurchschnittlich. Eine Erhöhung, so Erberl, würde aber die Falschen treffen. Der Rat nahm den Haushaltsplan, bei einer Enthaltung, einstimmig an.

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