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Aspekte der Heimatliebe

Neujahrsempfang in Hardegsen Aspekte der Heimatliebe

Das Thema Heimat und Heimatliebe hat Hardegsens Bürgermeister Michael Kaiser (parteilos) beim Neujahrsempfang der Stadt in den Mittelpunkt gestellt. Dabei überraschte er am Sonntag die etwa 250 Gäste im Muthaussaal der Burg Hardeg mit visuellen und audiovisuellen Aspekten des Themas.

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Gerhard Ropeter ist mit dem Hardegser Ritter für sein ehrenamtliches kulturelles Engagement ausgezeichnet worden. Er sagt, das hätten die Kinder - hier der Chor Cantus Cordis - viel mehr verdient.

Quelle: Heller

Hardegsen. Mit einem Rätsel, bei dem  Kenntnisse um die Bedeutung der Wappen der Hardegser Stadtteile gefragt waren, wurden die Besucher des Empfangs begrüßt. Auch die Rolle des Plattdeutschen für viele Menschen in Hardegsen spielte beim Empfang mehrfach eine Rolle. Zum einen übersetzte Irma Kumpe die einleitenden Worte des Bürgermeisters ins Platt, später zeigte der Gladebecker  Männergesangverein „Polyhymnia“ unter Leitung von Thomas Friedrich bei der Darbietung der Gladebeck-Hymne, dass Plattdeutsch alle Generationen begeistern kann.

Hardegser Auswanderer grüßen via Skype

Schließlich waren Dietmar und Christa Böning via Skype live aus Mexiko zugeschaltet. Die ehemaligen Besitzer des Hotels „Drei Kronen“ lebt seit Jahren in Kanada und hielt sich am Sonntag bei ihrer Tochter in Mexiko auf. Sie berichteten den Gästen im Muthaussaal über ihre Beziehungen zu ihrer Heimatstadt Hardegsen. Auf dem Gelände des früheren Hotels „Drei Kronen“ soll, so kündigte der Bürgermeister in seiner Annsprache an, noch im Frühjahr 2017 mit den Bautätigkeiten für ein Wohn- und Geschäftshaus begonnen werden.

Rückblick und Ausblick

Kaiser gab an diesem Nachmittag nicht nur einen Rückblick auf das abgelaufene Jahr sondern nannte auch Themen, die Rat, Verwaltung und Bürger in diesem Jahr beschäftigen werden. Darunter fielen laut Kaiser beispielsweise auch Investitionen in die weitere Sanierung des Grundschuldaches, in die Erneueruung von Regenwasserkanälen in Hevensen, Hettensen und Hardegsen, aber auch die Stadtsanierung und Sanierungen auf dem Burggelände.

Ehrenringe in Gold für Kurt Meißner und Günter Braun

Im Mittelpunkt des Neujahrsempfangs standen die Ehrungen verdienter Bürger der Stadt. Den Ehrenring in Gold, die höchste Auszeichnung der Stadt Hardegsen, erhielten Kurt Meißner und Günter Braun für ihre mehr als 35-jährige ehrenamtliche Tätigkeit als Rats- beziehungsweise Ortsratsmitglied. Meißner war insgesamt über 36 Jahre Mitglied des Rates und wurde im Jahr 2010 bereits mit dem Bundesverdienstkreuz gewürdigt. „Seine lange ehrenamtliche Ratszugehörigkeit über insgesamt sieben Wahlperioden ist eine Seltenheit“, betonte Kaiser. Braun gehörte dem Ortsrat Ellierode über 35 Jahre an.

Stadtwappen in Bronze und Hardegser Ritter aus Holz

Mit dem Hardegser Stadtwappen – einem Bronzeabguss, den der „Althardegser“ und heute in Japan lebende Manfred Warnecke aus Heimatliebe zur Verfügung stellte – wurde beim Neujahrsempfang Rainer Lindemeier für seinen „unermüdlichen Einsatz um das Gemeinwohl“ geehrt. Die Laudatio auf ihn hielt dessen Weggefährte Uwe Kosel. Die ehrenamtliche Arbeit auf dem Gebiet der Kultur, um die sich die Gerhard Ropeter verdient gemacht habe, wurde mit der seltenen Auszeichnung Hardegser Ritter, einer Holzfigur, honoriert. Ropeter gründete vor 30 Jahren unter anderem den Kinderchor Cantus Cordis, von dessen musikalischem Niveau sich die Gäste beim Empfang selbst überzeugen konnten. Ropeter sagte, die Ehrung hätten eigentlich die Kinder verdient.

Auf das Thema Heimat ging Pastor Bernd Ranke in seinem Grußwort ein und griff damit das sich wie ein roter Faden durch die etwa zweieinhalbstündige Veranstaltung ziehende Motto auf. Nach einigen Programm-Überraschungen für die Besucher im Muthaussaal hielt am Ende die Ziehung der Gewinner des Wappenrätsels für Bürgermeister Kaiser selbst noch eine Überraschung bereit. Glücksfee Saide zog unter Aufsicht von Notar Manfred Kappuhne als Zweitplatzierten Horst Kaiser, den Vater des Bürgermeisters.

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Von Redakteur Britta Eichner-Ramm

Der Wochenrückblick vom 11. bis 17. November 2017