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Heiligenstadt klare Siegerin in Northeim

Landtagswahl Wahlkreis Northeim Heiligenstadt klare Siegerin in Northeim

Frauke Heiligenstadt (SPD) ist die große Gewinnerin der Landtagswahl in Northeim. Als Direktkandidatin räumte sie mit 47 Prozent der Stimmen den Wahlkreis 18 förmlich ab.

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Ergebnisse des Wahlkreises 18 in der Erststimme.

Quelle: votemanager.de

Northeim. Frauke Heiligenstadt (SPD) ist die Gewinnerin der Landtagswahl in Northeim. Als Direktkandidatin räumte sie mit 47 Prozent der Erststimmen den Wahlkreis 18 ab. Ihr Kontrahent Lukas Seidel (CDU) lag mit 29,93 Prozent dahinter, gefolgt von Maik Schmitz (AfD) mit 6,68 Prozent und Marion Villmar-Doebeling (FDP) mit 6,44 Prozent. Maximilian Koch (Grüne) konnte 5,74 Prozent der Erststimmen auf sich vereinen. Kai Tietze (Linke) erzielte 3,16 Prozent und Sarah Müller (Die Partei) 1,05 Prozent.

Auch in der Zweitstimme liegt die SPD in Northeim mit 44,07 Prozent vor der CDU mit 29,44 Prozent, der FDP mit 7,25 Prozent, der AfD mit 6,77 Prozent und den Grünen mit 6,63 Prozent. Die Linke kam auf 3,68 Prozent. Die Wahlbeteiligung lag bei 61,56 Prozent.

Ergebnisse des Wahlkreises 18 in der Zweitstimme

Ergebnisse des Wahlkreises 18 in der Zweitstimme.

Quelle: votemanager.de

„Ich freue mich sehr über das Ergebnis“, sagte Frauke Heiligenstadt, die mit ihren Parteikollegen in Hannover den Wahlsieg feierte. Dieser sei der Lohn einer geschlossenen Mannschaftsleistung. Nach der Wahlschlappe der SPD auf Bundesebene sei das gute Ergebnis in Niedersachsen ein gutes Zeichen. Heiligenstadt konnte ihr persönliches Ergebnis im Vergleich zur Wahl im Jahr 2013 halten. „Es tut gut, dass die Arbeit so gewürdigt wird“, analysierte die Kultusministerin. Dass die AfD in den niedersächsischen Landtag einziehe, sei ihrer Meinung nach bedauerlich. Heiligenstadt zeigte sich froh über das im Vergleich zu anderen Bundesländern niedrige Ergebnis der AfD, was positiv zu bewerten sei. SPD-Direktkandidat Lukas Seidel konnte mit einem Ergebnis von 29,93 Prozent einen beachtlichen Erfolg erzielen, wenngleich er das gute Ergebnis der CDU aus dem Jahr 2013 nicht halten konnte. Davon profitierte die AfD, die erstmals in den niedersächsischen Landtag einzieht. Direktkandidat Maik Schmitz zeigte sich trotzdem enttäuscht. „Leider ist die Landtagswahl nicht so gut für uns gelaufen. Wir hätten uns ein Prozent mehr erhofft“, sagt Schmitz. Jetzt müsse die AfD schauen, wie es weitergehe. „Wir haben es geschafft, Stammwähler aus dem konservativen Lager aufzubauen“, betont Schmitz. Doch mit einer so kleinen Fraktion lasse sich im Landtag nicht viel erreichen. „Jetzt müssen wir uns darauf konzentrieren, in den Ausschüssen mitzuarbeiten.“

Für die Einbeckerin Marion Villmar-Doebeling (FDP) war es der erste Anlauf bei einer Landtagswahl. Sie zeigte sich zufrieden mit dem Ergebnis. „Ich freue mich, über fünf Prozent in der Erststimme gekommen zu sein“, sagt sie. Die Stimmung bei der FDP war dennoch verhalten. Drittstärkste Kraft zu werden, sei nicht gelungen. „Mit dem Ergebnis der AfD müssen wir uns nun auseinandersetzen“, so Villmar-Doebeling.

Von Bernard Marks

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