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Investor will zwölf Windräder bauen

Ortsrat Wolbrechtshausen Investor will zwölf Windräder bauen

Die Steinfurter Firma von Helmolt Consult plant Windräder bei Wolbrechtshausen. „Die Bauanträge sind in Vorbereitung“, berichtete Ortsbürgermeister Werner Thiele (CDU) während der Ortsratssitzung. Fünf Anlagen sollen südlich, sieben nördlich des Dorfs entstehen.

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Quelle: GT

Wolbrechtshausen. Bereits 2014, so Thiele, hätten die Steinfurter eine Potenzialanalyse durchgeführt. Damals seien sie zu dem Ergebnis gekommen, dass der Wind für Anlagen mit einer Nabenhöhe von 100 Metern zu schwach sei. Nun planten sie Anlagen mit einer Nabenhöhe von 164 Metern. Vor allem die Windkraftwerke südlich des Dorfes Richtung Gladebeck stießen in Wolbrechtshausen auf Widerstand. „Wir werden uns wehren“, kündigte Thiele an.

Neue Schaukel am Wiesenweg

Im Herbst will der Ortsrat eine neue Linde am Thie pflanzen. Die alte Linde, ein 200 Jahre alter Baum, war Ende Juli von einem Sturm umgeknickt worden. Die Linde hatte bereits zuvor schief gestanden und musste abgestützt werden. Der Ortsrat rechnet mit Kosten – einschließlich der Rodung – von 5000 bis 8000 Euro. Für 3000 Euro will er 2018 auf dem Spielplatz am Wiesenweg eine neue Schaukel installieren lassen.

Mit der Vermarktung von 20 Bauplätzen in Wolbrechtshausen beginne eine Erschließungsgesellschaft in den kommenden Wochen, kündigte Thiele an. Die Niedersächsische Landgesellschaft aus Hannover sei derzeit dabei, einen Dorfentwicklungsplan für das Leineweber-Sechseck zu erstellen: die Dörfer Gladebeck, Hevensen und Lutterhausen sowie Lütgenrode, Parensen und Wolbrechtshausen.

Von Michael Caspar

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