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Fünfte Kindertagesstätte geplant

Nörten-Hardenberg Fünfte Kindertagesstätte geplant

Der geplante Neubau einer Kindertagesstätte in Nörten-Hardenberg und die Verkehrssituation am Knotenpunkt der Bundesstraßen 3 und 446 waren Themen der jüngsten Sitzung des Bauausschusses.

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Im vergangenen Jahr regelte am Knoten der Bundesstraßen 3 und 446 eine Ampelanlage den Verkehr. Die Folge: lange Staus.

Quelle: Christina Hinzmann

Nörten-Hardenberg. Zweistöckig soll die neue Kindertagesstätte in Nörten-Hardenberg werden. Den Entwurf des Nörtener Architekturbüros Mocha hat der Bauausschuss jetzt dem Rat zur Umsetzung empfohlen. Die Einrichtung, die fünfte in der Gemeinde, soll 30 Krippen- und 50 Kindergartenkinder aufnehmen.

Der Plan sieht auf dem 2300 Quadratmeter großen Grundstück An der Bünte – zwischen dem Hallenbad und der örtlichen Außenstelle der KGS Moringen gelegen – ein Gebäude mit 800 Quadratmetern Nutzfläche vor. Eine große, überdachte Freifläche soll es den Kindern ermöglichen, auch bei schlechtem Wetter draußen zu spielen. Eine Erweiterung des Gebäudes um einen Raum für eine weitere Gruppe ist möglich. Sollten die Kinderzahlen später einmal zurückgehen, ließe sich eine Gebäudehälfte abtrennen und gesondert nutzen.

Neubau für rund zwei Millionen Euro

„Wenn der Rat im Dezember seine Zustimmung erteilt, schreiben wir die Aufträge für den rund zwei Millionen Euro teuren Bau aus“, kündigte Bürgermeisterin Susanne Glombitza (parteilos) an. Der Bau könne dann beginnen, sobald der Frost aus dem Boden ist. Die neue Kindertagesstätte soll noch 2018 eröffnet werden.

„Nötig ist die neue Einrichtung, weil aufgrund vieler Neubaugebiete die Zahl der Kinder im Flecken steigt“, betonte die Bürgermeisterin. Das Grundstück, das sich ohne Änderung des Bebauungsplans nutzen lasse, sei nach monatelanger Suche gefunden worden. Der vorhandene Beachball-Platz, den die Hallenbad-Genossenschaft verwalte, werde kaum genutzt. In den vergangenen zwei Jahren habe dort nur ein Boßelturnier stattgefunden.

Behörde prüft kleine Kreisellösung

Während der Sitzung im Rathaus ging es zudem um die Verkehrsprobleme an der Kreuzung der Bundesstraßen 3 und 446 am Ortsausgang von Nörten-Hardenberg. Dort staut sich in Stoßzeiten der Verkehr bis auf die Bundesstraße 3. Der Grund: Linksabbieger Richtung Lütgenrode kommen aufgrund des starken Verkehrs Richtung Nörten-Hardenberg nicht auf die andere Straßenseite.

Für den vom Gemeinderat geforderten Kreisel reiche der Platz nicht, sagte Sebastian Post von der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Bad Gandersheim. Auch eine Ampel werde keine Verbesserung bringen, insbesondere nicht bei Sperrung der Autobahn. Seine Behörde prüfe derzeit, ob sich nicht doch ein Kreisel – in einer kleineren Version – realisieren lasse. Das Ergebnis könne er voraussichtlich Anfang 2018 im Bauausschuss vorstellen.

Von Michael Caspar

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