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Klimaschutz stärkt den Zusammenhalt

In vier Jahren rund 2100 Tonnen CO2 gespart Klimaschutz stärkt den Zusammenhalt

Seit 2012 hat die Genossenschaft Bioenergiedorf Asche rund 6000 Megawattstunden Bio-Energie an die Anschlussnehmer geliefert. Dadurch konnten 680 000 Liter Heizöl und 2100 Tonnen CO2 eingespart werden, teilte die Genossenschaft mit.

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Die Genossen der Bioenergiedorf Asche haben im April den Bundestagsabgeordneten Wilhelm Priesmeier (4. v.l.) und Roy Kühne (r.) die Anlage vorgestellt.

Quelle: Eichner-Ramm

Hardegsen. „Die Anlage gehört den Bewohnern“, sagte Wilhelm Windmann, Vorstandsmitglied und verantwortlich für den Bereich Technik der Genossenschaft. Den Großteil der Energie bezieht das Bioenergiedorf vom Blockheizkraftwerk der Familie Klinge. Die Biogasanlage produzierte seit 2011 überschüssige Energie, woraufhin die Idee entstand, diese den Dorfbewohnern von Asche zugänglich zu machen.

Als Verteiler wurde 2012 die Genossenschaft Bioenergie Dorf Asche gegründet. Seither wurden rund 1,4 Millionen Euro in die Anlage und die Versorgungsstrukturen des Dorfes investiert - finanziert von einem Bankkredit. Heute beziehen nach Angaben der Betreiber knapp 80 Prozent der 320 Dorfbewohner ihre Wärmeenergie von der Genossenschaft. Um den zusätzlichen Wärmebedarf im Winter bedienen zu können, wurde zusätzlich zum 3,5 Kilometer langen Nahwärmenetz und zum errichteten Betriebsgebäude die Biogasanlage um einen Holzhackschnitzelkessel erweitert.

Die Entwicklung sei „absolut positiv“, sagte Windmann. Die interne Versorgung des Dorfes stärke den Zusammenhalt. „Ohne ehrenamtliches Engagement geht so etwas nicht“, erklärte Windmann. Der Wärmepreis sei für die Nutzer zwar „ungefähr so hoch wie für Heizöl“, aber darum ginge es nicht. „Dieses ist unser wichtiger Beitrag für den Umwelt- und Klimaschutz“, teilte der Vorstand mit. yah

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