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Ratten – Risiko, Bekämpfung und Entsorgung

Katlenburg-Lindau Ratten – Risiko, Bekämpfung und Entsorgung

Mit Beginn der kalten Jahreszeit ist in Wirtschafts- und Wohngebäuden verstärkt mit Ratten zu rechnen. Die Gemeinde Katlenburg-Lindau informiert über die Schädlinge, deren Bekämpfung und Entsorgungsmöglichkeiten.

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Quelle: dpa

Katlenburg-Lindau. Ratten stellen ein Gesundheitsrisiko für die Menschen dar. Sie übertragen und verbreiten unter anderem die Erreger von Tuberkulose, Typhus, Salmonellose und der Weilschen Krankheit. Sie übertragen Tierseuchen wie Tollwut oder Milzbrand und verursachen darüber hinaus nicht unerhebliche Materialschäden an der Bausubstanz von Gebäuden, an Einrichtungsgegenständen und Warenbeständen. Außerdem vernichten Ratten Nahrungsmittel durch Fraß oder Verschmutzung, teilte der Bürgermeister von Katlenburg-Lindau, Uwe Ahrens (parteilos) mit. Wenn festgestellt wird, dass sich Ratten auf einem Grundstück befinden, so ist der Besitzer des Grundstücks zur Rattenbekämpfung verpflichtet. Die bei der Rattenbekämpfung entstehenden Kosten übernimmt der Verpflichtete.

Mittel gegen Ratten

Ahrens teilte ebenfalls mit, dass bei der Bekämpfung der Ratten, Mittel mit dem Wirkstoff “Warfarin” und in Gillersheim mit dem Wirkstoff “Difenacoum” verwendet werden sollen, da diese Mittel durch den Bauhof der Gemeinde Katlenburg-Lindau ausgelegt werden. Bei der Verwendung anderer Mittel besteht die Gefahr, dass die Ratten dagegen immun werden. Jeder Packung Rattengift liegt eine ausführliche Gebrauchsanweisung des Herstellers bei. Die Beachtung dieser Hinweise ist Voraussetzung für eine wirkungsvolle Bekämpfung der Schädlinge, merkte Ahrens an. Hinweise zur Bekämpfung und zu geeigneten Mitteln sind auch beim Bauhof der Gemeinde Katlenburg-Lindau unter Telefon 05552/1099 zu erhalten. Wenn Rattenbekämpfungsmittel an Orten ausgelegt oder aufgestellt werden, zu denen dritte Zugang haben, soll auf deren Standort deutlich erkennbar hingewiesen werden. Tote Ratten sollen von den Verpflichteten unverzüglich beseitigen werden. Erlaubt ist das Verbrennen sowie die Ablieferung bei Tierkörperbeseitigungsanstalten.

Vorbeugung ist der beste Schutz

Lebensmittel sollten nicht durch die Toilette weggespült und auch nicht auf dem Komposthaufen entsorgt werden. Ahrens fordert auf, die ausgelegten Rattenköder nicht zu berühren. Die Giftnotrufzentrale ist unter Telefon 0551/19240 zu erreichen.

Von Steven Jacobi

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