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Richtfest der Diakoniestation St. Mauritius

Hardegsen-Lutterhausen Richtfest der Diakoniestation St. Mauritius

Die Diakoniestation St. Mauritius hat ihr Richtfest in Hardegsen-Lutterhausen gefeiert. Der Rohbau ist abgeschlossen und es sollen nun die Innenarbeiten vorgenommen werden. Betriebsstart ist zum 1. Februar 2018 angepeilt.

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Beim Richtfest: Bürgermeister Michael Kaiser (parteilos), Susanne Wulff, Elisabeth Nowinski, Bernd Ranke, Mathias Albrecht und Heike Müller-Otte (parteilos).

Quelle: Fiebig

Lutterhausen. Der Dachstuhl der Baustelle der neuen Tagespflege Diakoniestation St. Mauritius wurde schon vor einiger Zeit errichtet. Trotz schon gedecktem Dach wurde das Richtfest nun nachgeholt. Nach einer Begrüßung durch den Pastor, Bauherrn und Geschäftsführer Bernd Ranke, Architekt Mathias Albrecht und Hardegsens Bürgermeister Michael Kaiser (parteilos) gab es die Gelegenheit, die Baustelle zu besichtigen. Der Rohbau ist bereits abgeschlossen. Nun sollen die Innenarbeiten vorgenommen werden. Zum 1. Februar ist der Betriebsstart in der Tagespflege in Lutterhausen angepeilt. „Es wird die erste Einrichtung dieser Art der Stadt Hardegsen sein“, sagt Kaiser.

Ende Mai kam die Baugenehmigung

Im Frühjahr 2016 begannen Ranke, Albrecht und Kaiser mit der Suche für ein geeignetes Grundstück für die Diakoniestation. „Es musste eben sein, damit wir eine Barrierefreiheit gewährleisten können“, sagt Ranke. Anfang 2017 sind sie mit der Baustelle in der Lutterhäuser Straße 29 fündig geworden. Dort verbinden sich drei Grundstücke, auf denen nun die Tagespflegestation entsteht. Im März reichte Albrecht den Entwurf des Gebäudes bei der Stadt Hardegsen ein, Ende Mai bekam er die Baugenehmigung.

„Wir liegen gut im Zeitplan“, meint Albrecht. Das Gebäude ist U-förmig und bietet einen Wohnraum in der Mitte, frei zugänglich für alle 20 möglichen Gäste. Ein Speiseraum sowie eine Küche, Sanitäranlagen und drei Funktionsräume für unterschiedliche Aktivitäten sollen im Januar 2018 eingerichtet werden. Der Eingang liegt bewusst nicht an der Bundesstraße, damit die Gäste einen möglichst kurzen und einfachen Weg in die Einrichtung haben. „Sie sollten nicht länger als 45 Minuten zu uns unterwegs sein“, meint Ranke. Im Idealfall werden die Gäste morgens und abends zu Hause von einem ambulanten Pflegedienst betreut und tagsüber mit einem Bus-Shuttle zur Diakoniestation gebracht.

Für ein selbstbestimmtes Leben

„Unsere Tagesstätte richtet sich an ältere Pflegebedürftige“, erklärt Ranke. „Sie können acht Stunden hier verbringen, zum Beispiel von 8 bis 16 Uhr“, sagt Ranke. Seine Einrichtung möchte dabei das selbstbestimmte Leben der Gäste unterstützen. Dabei sollen Susanne Wulff und Elisabeth Nowinski als zukünftige Hausleitung und Pflegedienstleitung helfen.

Von Kimberly Fiebig

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