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Simon Hartmann will Bürgermeister der Stadt Northeim werden

Northeim Simon Hartmann will Bürgermeister der Stadt Northeim werden

Der 40-jährige Betriebs- und Verwaltungsfachwirt Simon Hartmann (SPD) will Bürgermeister der Stadt Northeim werden. Der geschäftsführende Vorstand des SPD-Ortsvereins Northeim hat ihn den 310 Mitgliedern vorgeschlagen.

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Simon Hartmann kandidiert um den Posten des Northeimer Bürgermeisters.

Quelle: mic

Northeim. Sie entscheiden am Donnerstag, 23. November, über die Aufstellung. „Der Rat der Stadt wird die Bürgermeisterwahl voraussichtlich am Sonntag, 25. Februar, ansetzen“, erklärte der Ortsvereinsvorsitzende Tobias Meinshausen am Mittwoch. Die SPD wolle den Bürgern frühzeitig einen Kandidaten präsentieren. Die Northeimer seien nach dem Rücktritt des bisherigen Amtsinhabers Hans-Erich Tannhäuser (parteilos) verunsichert, zumal auch dessen Vorgänger Harald Kühle (SPD) vorzeitig gegangen sei.

Im Rathaus habe „Unzufriedenheit“ mit Tannhäusers Personalführung geherrscht, erklärte Hartmann. Die Fluktuation sei „hoch“. Das wolle er mit einer „wertschätzenden Kommunikation“ stoppen. Als Gewerkschafter und ehemaliger Personalrat wisse er, was sich die Mitarbeiter dort wünschten. Zudem habe er in der Northeimer Stadtverwaltung seine Ausbildung absolviert und später im Kultur- sowie danach im Sozialamt gearbeitet.

Für Projekte und Förderung werben

Sein zweites großes Thema sei die Entwicklung der Innenstadt, erklärte Hartmann. Mittel aus der Städtebauförderung müssten nach Northeim fließen. Dafür und für andere Projekte wolle er „auf den Fluren des Landtags“ werben. Dort sei er gut vernetzt, erklärte der Sozialdemokrat, der seit 2011 in Hannover tätig ist. Er war dort zunächst Parlamentarischer Referent für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr sowie für Haushalt und Finanzen und ist seit 2013 persönlicher Referent und Leiter des Büros der niedersächsischen Kultusministerin.

Er wolle, führte Hartmann aus, etwas gegen die Leerstände in der Innenstadt tun und dazu persönlich auf Eigentümer zugehen. Die Stadt- und die Schuhwallhalle müssten erhalten werden. Die Seenplatte gelte es als touristische Attraktion weiter zu entwickeln. Besonders am Herzen liege ihm die Sauberkeit im Stadtgebiet.

Ortsteile entwickeln

Als dritten Schwerpunkt seiner zukünftigen Arbeit nannte Hartmann, der aus Hillerse stammt, die Entwicklung der Ortsteile. Die dörfliche Infrastruktur müsse erhalten, die Anbindung an das Busnetz verbessert und der Breitbandausbau vorangetreiben werden. Zudem müsse die Stadt eine ausreichende Anzahl an Krippen- und Kitaplätzen bereitstellen, so der junge Vater.

Zugehen will der Sozialdemokrat, der seit 2006 dem Northeimer Kreistag angehört und dort seit 2016 die SPD-Fraktion führt, auf den Rat der Stadt. Er werde dort – anders als sein Vorgänger – nicht versuchen, mit dem Kopf durch die Wand zu gehen.

„Auf die Aufstellung eines gemeinsamen Kandidaten mit CDU und Grünen verzichtet die SPD diesmal“, betonte Meinshausen vom Ortsverein. Das sei bei der vergangenen Bürgermeisterwahl 2013 bei den Bürgern schlecht angekommen.

Von Michael Caspar

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