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Auf dem Weg zur Legende

T2 in allen Variationen Auf dem Weg zur Legende

Schon lange ist der VW-Bus T1 – der mit der geteilten Frontscheibe – eine Legende. Der T2 – der erste mit einer einteiligen Frontscheibe - ist auf dem allerbesten Wege dahin, zeigt eine spezielle T2-Ausstellung im PS-Speicher in Einbeck.

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Quelle: Spieker Fotografie

Einbeck. Denn jetzt schon verfügt der T2-Bulli über eine feste und zudem stark wachsende Fan-Gemeinde. Rechtzeitig zum 50. Jahrestags des Produktionsbeginns der zweiten Auflage des VW Bulli hat der PS-Speicher zusammen mit der Interessengemeinschaft T2 aus Hessisch-Oldendorf eine Sonderausstellung des Kleintransporters zusammengestellt, welche die gesamte Vielfalt des Wagens zeigt, der von Beginn an viel mehr als nur ein Transporter war. In der Halle gleich rechts vom Eingang des Einbecker Automuseums stehen T2-Varianten als Handwerkerauto, Kranwagen, Einsatzfahrzeug, Krankenwagen, Familienkutsche, Reise- und Campingmobil, Pritschenwagen, Zivilschutz-Einsatzwagen, Hippiegefährt, Kühlwagen und natürlich Feuerwehrfahrzeug – das alles und noch viel mehr war der VW T2. Die für die Automobilgeschichte bemerkenswerte Bauzeit von 46 Jahren – die letzten davon in Brasilien – dürfte ebenfalls einen Rekord darstellen, sagen die Ausstellungsorganisatoren.

Info

Öffnungszeiten: Dienstags, mittwochs, freitags, sonnabends und sonntags 10 bis 18 Uhr, donnerstags 10 bis 21 Uhr. Montags geschlossen. Weitere Infos: ps-speicher.de

Nach dem Produktionsbeginn im Jahr 1967 lief der letzte deutsche T2 im Jahr 1979 vom Band. In Brasilien dauerte das T2-Leben viel länger. Bis zum Jahr 2013. Da wurde der VW-Klassiker mit einem wassergekühlten Reihenvierzylinder ausgeliefert.

VW Transporter-Ausstellung im PS.Speicher Einbeck

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Aus dem südamerikanischen Land stammt auch eine Kuriosität der Bulli-Geschichte, die in Einbeck zu sehen ist: ein T1-T2-Zwitter. Im brasilianischen VW-Werk wurde der Karosse des seit 1950 gebauten Ur-Bulli einfach die Einscheiben-Front des T2 verpasst. Das war vergleichsweise einfach, weil sich die Technik der beiden Bulli-Generationen nicht wesentlich voneinander unterschied.

Der PS-Speicher zeigt zudem eine weitere Kuriosität: den T2 als Elektrofahrzeug. Das 1979 gebaute Gefährt mit einer 850 Kilo schweren Batterie leistete jedoch gerade einmal 16 Kilowatt und brachte es auf nur 75 Stundenkilometer. Reichweite: etwa 60 Kilometer.

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Von Redakteur Matthias Heinzel

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