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Stiftung fördert fünf Projekte

Landkreis Northeim Stiftung fördert fünf Projekte

Fünf Projekte will die Sozial- und Sportstiftung des Landkreises Northeim mit zusammen 105 975 Euro fördern. Das hat der Stiftungsvorstand jetzt beschlossen.

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Für fünf Projekte gibt es Fördermittel.

Quelle: dpa

Northeim. Mit Zuschüssen in Höhe von 105 975 Euro will die Sozial- und Sportstiftung des Landkreises Northeim fünf Projekte unterstützen. Der Vorstand der Stiftung hat jetzt die Förderung beschlossen.

Der TSV Germania Gladebeck erhält 13500 Euro, um einen Rasenmäher und eine Lochwalze anzuschaffen. Maßnahmen zur Verbesserung der Akustik und zum Einbau von LED-Beleuchtungskörpern in der Mehrzweckanlage Delliehausen unterstützt die Stiftung mit einem Betrag in Höhe von 1375 Euro. Zum Bau einer Boule-Bahn kann der Trägerverein DGA Schlarpe mit einer Förderung in Höhe von 2.640 Euro rechnen. Und die Northeimer Tafel wird mit 960 Euro bedacht, damit sie sich Edelstahltische für die Warenausgabe anschaffen kann.

Darüber hinaus wird die Sozial- und Sportstiftung des Landkreises Northeim die Beratungsstelle pro familia Northeim unterstützen, heißt es in einer Mitteilung des Landkreises Northeim weiter. Durch die finanzielle Unterstützung der Stiftung erhalte die Beratungsstelle die Möglichkeit, die Kosten für Verhütungsmittel für Personen, die staatliche Unterstützung bekommen, zu übernehmen. „Wir haben von der Sozial- und Sportstiftung des Landkreises Northeim Gelder für zweieinhalb Jahre zur Verfügung gestellt bekommen“, freut sich Lisa Kastner, Leiterin der pro-familia-Beratungsstelle.

Für Menschen, die sich aufgrund ihrer prekären finanziellen Situation keine Verhütungsmittel leisten können, bedeute das eine große Entlastung. Denn seit einer Gesetzesänderung im Jahr 2004 hätten Frauen und Männer, die Transferleistungen wie Arbeitlosengeld II, Sozialhilfe und ähnliches erhalten, die Kosten für Verhütungsmittel und Sterilisation nicht mehr erstattet bekommen. Hier Abhilfe zu schaffen, habe die Zustimmung der Stiftung gefunden. Auch Frauenärzte in der Region unterstützten dieses Projekt, in dem sie geringere Honorare für ärztliche Leistungen berechneten.

Von Britta Eichner-Ramm

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