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Der erste Ton ist ein Erfolg

Tag der offenen Tür beim Fanfarenzug Lindau Der erste Ton ist ein Erfolg

Mit Pauken und Trompeten – und vielen anderen Blasinstrumenten – hat sich der Fanfarenzug Lindau bei einem Tag der offenen Tür vorgestellt. Die Veranstaltung war Teil des Ferienprogramms. Kinder und Jugendliche durften die Instrumente ausprobieren und zum Abschluss sogar etwas musizieren.

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Ferienkinder dürfen die Instrumente beim Fanfarenzug Lindau an verschiedenen Ständen ausprobieren

Quelle: ny

Lindau. Einladend prangte das Schild gleich am Eingang zum Saal im Musikzentrum Am Hopfenberg: „Kommt zu uns!“ hatten die jungen Mellophonistinnen auf ein Blatt Papier geschrieben und auf den Instrumentenkoffer geklebt. Aus einem F-Mellophon einen Ton zu kriegen, sei für Anfänger nicht so einfach, bestätigten die Musikerinnen. „Viele fangen erst mit Trompete an, bevor sie Mellophon spielen“, erklärte Elftklässlerin Cora. Auch an den anderen Stationen im Saal standen die erfahrenen Musiker und stellten ihre Instrumente vor. Mit sauberen Mundstücken durften die Ferienkinder versuchen, den Blasinstrumenten Töne zu entlocken. Da das für Anfänger schwierig ist, war die Freude umso größer, wenn es gelang. Leichter ging das an den Schlaginstrumenten.

Die beiden Viertklässler Johannes und Bennet sind gemeinsam gekommen, um den Fanfarenzug, und vor allem die Instrumente unter die Lupe zu nehmen. Neben Percussion gab es Blech, darunter Posaunen, Sousaphon und Kornett. „Ich will unbedingt in den Fanfarenzug“, wusste Johannes schon am Eingang. Sein Großcousin sei auch schon dabei. Bennet war sich noch nicht ganz sicher und wollte sich erst informieren. Aber Auftritte der Trommler und Blechbläser hatten die beiden Jungen schon bei Umzügen und Veranstaltungen gesehen.

„Es hat für Kinder erst ab etwa acht Jahren Sinn, ein Blechblasinstrument zu spielen. Vorher macht der Zahnwechsel Probleme, den Ton zu treffen“, erklärte Jugendwartin Jessica Ahlborn. Das Amt teilt sie sich mit Moritz Gehrke. Bei Auftritten und Fahrten sind die Jugendwarte vor allem für die Betreuung der jüngeren Musiker verantwortlich. Immerhin sind rund 30 Kinder und Jugendliche im Fanfarenzug. Auftritte, Fahrten dorthin und zu Meisterschaften müssen organisiert werden. „Bei Veranstaltungen chartern wir einen Bus und fahren alle gemeinsam. Die Eltern müssen ihre Kinder nur zum Musikzentrum bringen“, beschrieb Ahlborn den Service im Verein.

Ein Tag der offenen Tür werde schon seit einigen Jahren im Rahmen des Ferienprogramms angeboten, sagte Gehrke. Und es sei auch schon öfter vorgekommen, dass danach neue Mitglieder zu verzeichnen waren. Der Verein bietet außer Auftrittsmöglichkeiten auch Anfängerkurse mit Fachausbildern, Übungswochenenden, Ausflüge und Freizeitaktivitäten. Unter der musikalischen Leitung von Christian Ilse, Wolfgang Kühne und Andreas Lux werden Stücke für jeden festlichen Anlass vom Karneval bis zu Jubiläumsfeiern einstudiert.

Als Unterabteilung des Turn- und Sportvereins wurde der Fanfarenzug 1953 gegründet, zunächst als Spielmannszug. Instrumentale und musikalische Umstellungen bildeten schließlich den Fanfarenzug heraus. Neben Big-Band-Klassikern und Liedern von James Last gehören auch zahlreiche moderne Arrangements aus Schlager-, Rock- und Popmusik zum Repertoire. Der Fanfarenzug Lindau ist Mitglied in zahlreichen Verbänden wie dem Kreismusikverband Northeim, Bezirk Harz und dem Niedersächsischen Musikverband. Dadurch ist die Teilnahme an musikalischen Wettbewerben bis auf Nationalebene möglich. Erfolge wurden mehrfach verzeichnet.

Die Übungszeiten sind dienstags von 19 bis 20 Uhr und freitags von 18.30 bis 21 Uhr. Weitere Infos zur Mitgliedschaft gibt es auf der Webseite fz-lindau.de.

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