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Direktmandat für Karl Heinz Hausmann (SPD)

Wahlkreis 12 (Göttingen/Harz) Direktmandat für Karl Heinz Hausmann (SPD)

Karl Heinz Hausmann (SPD) hat erneut das Direktmandat im Wahlkreis 12 (Göttingen/Harz) geholt. Mit rund 44 Prozent der Stimmen lag der 65-Jährige deutlich vor Andreas Körner (CDU), der knapp 37 Prozent der Erststimmen erhielt. Der Wahlkreis 12 umfasst das Gebiet des Altkreises Osterode mit 59028 Wahlberechtigten.

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Osterode. Karl Heinz Hausmann (SPD) hat erneut das Direktmandat im Wahlkreis 12 (Göttingen/Harz) geholt. Mit rund 44 Prozent der Stimmen lag der 65-Jährige deutlich vor Andreas Körner (CDU), der knapp 37 Prozent der Erststimmen erhielt. Der Wahlkreis 12 umfasst das Gebiet des Altkreises Osterode mit 59028 Wahlberechtigten.

„Die Stimmungslage ist wahnsinnig toll“, sagte Hausmann am Sonntagabend. „Jetzt wünsche ich mir nur noch, dass Rot-Grün weiterregieren kann.“ Er habe ein „tolles Wahlkampfteam“ gehabt. Vor allem die Jusos hätten sich eindrucksvoll engagiert und einige Nachtschichten eingelegt. Aber auch die älteren Genossen hätten ihn super unterstützt. Als erstes müsse jetzt die Breitbandversorgung in seinem Wahlkreis ausgebaut werden. Es gebe aber noch viele andere Projekte, die er nun angehen wolle.

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„Das ist nicht zufriedenstellen, ich habe deutlich mehr erwartet“, kommentierte Körner sein Ergebnis. Bei der Landtagswahl 2013 habe es bei den Erststimmen zwischen CDU und SPD eine Differenz von etwa vier Prozentpunkten gegeben. „Das wollte ich annähern“, sagte ein enttäuschter Körner. Leider sei das Gegenteil eingetreten. Er machte dafür auch den Negativtrend der CDU in Bund und Land verantwortlich. „Ich gratuliere Herrn Hausmann zu seinem klaren Sieg“, sagte Körner.

Gabriele Inge Kesten (AfD) kam auf gut sechs Prozent der Erststimmen. Auf Almut Mackensen (Grüne) entfielen knapp fünf Prozent. Heiko Denk (FDP) holte gut vier Prozent. Auf Edgar Schu (Die Linke) entfielen rund drei Prozent der Erststimmen.

Auch bei den Zweitstimmen setzte sich die SPD mit rund 43 Prozent durch, gefolgt von CDU (rund 32 Prozent), AfD (rund sieben Prozent), FDP (gut sechs Prozent) und Grünen (rund sechs Prozent). Auf Sonstige entfielen gut fünf Prozent der Stimmen. Die Wahlbeteiligung lag bei rund 60 Prozent und damit über dem Ergebnis bei der Landtagswahl 2013 (56,7 Prozent).

Von Andreas Fuhrmann

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