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Wolf und Luchs gehen sich aus dem Weg

Harz Wolf und Luchs gehen sich aus dem Weg

Luchse und Wölfe kommen sich nach Ansicht eines Experten im Harz nicht in die Quere. Beide Großraubtiere ernährten sich zwar vorwiegend von Schalenwild, so dass in Gebieten mit gemeinsamem Vorkommen eine "gewisse Nahrungskonkurrenz" herrsche, sagte der Wolfsbeauftragte der Landesjägerschaft Niedersachsen, Raoul Reding, am Montag dem epd.

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Quelle: dpa

Harz. Allerdings sei der Luchs viel spezialisierter als der Wolf: "Er frisst nämlich hauptsächlich Rehe, der Wolf ist weniger wählerisch."
Zudem seien beide unterschiedliche Jäger, fügte Reding hinzu. Der Luchs sei ein "Lauerjäger", der seiner Beute mit kurzem Sprint nachsetze, der Wolf sei ein "Hetzjäger", der die Beutetiere über längere Distanzen bis zu deren Erschöpfung jage. "Dies führt dazu, dass sich Wolf und Luchs größtenteils aus dem Weg gehen und Konfrontationen selten sind." Im Harz und in anderen südniedersächsischen Regionen waren kürzlich erstmals wieder wildlebende Wölfe gesichtet worden. Luchse streifen bereits seit dem Jahr 2000 durch das Mittelgebirge und umliegende Gebiete. epd

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